Die Windparks befinden sich in Lesse (Salzgitter) und Barbecke in Niedersachsen und kommen auf eine Gesamtleistung von 30,6 MW Leistung. Diese liefern 17 Windkraftturbinen. Diese will RWE durch 11 leistungsfähigere Anlagen ersetzen.
In Lesse installiert RWE anstatt elf Turbinen mit 19,8 MW, acht Turbinen mit einer Gesamtleistung von 44,7 MW. In Barbecke sollen drei neue Anlagen sechs Alte ersetzen – die Gesamtleistung soll von 10,8 MW auf 17,1 MW steigen.
Bei diesem sogenannten Repowering kann RWE nach eigenen Angaben die Stromproduktion trotz weniger Anlagen deutlich erhöhen. Größere Rotorblätter können mehr Wind einfangen und auch bei Schwachwind Grünstrom produzieren. Insgesamt rechnet das Unternehmen mit einer dreifachen Menge im Vergleich zu der Stromausbeute vor dem Repowering. Die ersten vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen.
Gemeinden profitieren finanziell
Von den modernisierten Anlagen sollen die anliegenden Gemeinden wirtschaftlich profitieren. "Wir zahlen freiwillig den RWE-Klimabonus von 0,2 Cent pro produzierte Kilowattstunde an die Standortgemeinden aus", hieß es dazu. Die Stadt Salzgitter sowie die Gemeinden Lengede, Burgdorf und Söhlde können sich laut RWE auf jährliche "Einnahmen von insgesamt bis zu 280.000 Euro freuen, die auf die Gemeinden verteilt werden". (am)



