Aufgrund des Platzmangels auf dem Deich ist für die Errichtung der Windkraftanlagen ein spezieller Kletterkran nötig.

Aufgrund des Platzmangels auf dem Deich ist für die Errichtung der Windkraftanlagen ein spezieller Kletterkran nötig.

Bild: © RWE

Der Energiekonzern RWE will bis spätestens 2030 nur noch Windprojekte realisieren, die einen positiviten Nettoeffekt auf die Biodiversität haben. Windenergie und Land und auf See seien wichtiger Eckpfeiler, damit die globale Energiewende gelinge, teilt das Unternehmen mit. "Wir investieren jedes Jahr Milliarden in die Windenergie, um den Ausbau grüner Energien vorantreiben", sagte Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender von RWE. "Dazu haben wir uns ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt."

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bereits einer der weltweit größten Akteure bei den erneuerbaren Energien. Der Energiekonzern strebt darüber hinaus auch eine vollständige Kreislaufwirtschaft sowie Netto-Null-Emissionen an. Dazu soll bis 2030 der Anteil von recycelten Materialien an den vom Unternehmen eingesetzten Windkraftkomponenten 90 Prozent betragen und bis 2050 eine Recycling-Quote von 100 Prozent und damit eine vollständige Kreislaufwirtschaft erreicht werden. Dafür arbeite RWE mit Wissenschaftlern und Nichtregierungsorganisationen zusammen, heißt es in einer Mitteilung.

Einsatz von "GreenTowers"

Innovative Beispiele für Kreislaufwirtschaft stellten die RWE-Offshore-Windparks Kaskasi, Sofia und Thor dar, bei denen bereits recycelbare Rotorblätter eingesetzt werden. Im Windpark Thor installiert RWE zudem so genannte GreenTowers, die dank der Verwendung von Stahlschrott und Ökostrom während des Produktionsprozesses umweltfreundlicher sind.

Das Unternehmen betreibt weltweit mehr als 200 Onshore-Windparks. In Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Spanien, Schweden und den USA befinden sich 17 Projekte mit einer RWE-anteiligen Kapazität von über 600 Megawatt (MW) im Bau. Dazu gehört auch das 200-MW-Projekt Montgomery Range in Texas. (jk)

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