Klimadebatte und Mehrwertsteuersenkung haben auch in Ulm die Anschaffung von PV-Anlagen vorangetrieben. (Symbolbild)

Klimadebatte und Mehrwertsteuersenkung haben auch in Ulm die Anschaffung von PV-Anlagen vorangetrieben. (Symbolbild)

Bild: © Patrick Pleul/dpa

Die baden-württembergische EnBW trennt sich aus „strategischen Gründen“ von ihrer Solar-Tochter DZ4. Das Hamburger Unternehmen habe eines der ersten Unternehmen PV-Anlagen für Privathäuser zur Miete angeboten.

Die strategische Entscheidung, das DZ4 Geschäft abzugeben, bezöge sich in erster Linie auf dieses PV-Mietgeschäft. EnBW bleibe aber grundsätzlich davon überzeugt, dass Heimsolaranlagen ein elementarer Baustein der privaten Energiewende sind, hieß es auf Nachfrage der ZfK.

Das passiert mit dem DZ4-Geschäft

Das Bestandsgeschäft der DZ4 soll an Dritt-Dienstleister abgegeben werden. Ein Großteil werde ab dem 01.12.2024 durch den langjährigen Partner Bullfinch betreut. Bullfinch will das Servicegeschäft für DZ4 Kund*innen in die vorhandene Organisation und Prozessabläufe integrieren.

Bis Ende November 2024 bleibt DZ4 der Dienstleister für alle Bestandskund*innen. Alle Kund*innen, die aktuell noch keine Nachricht über einen Servicewechsel erhalten haben, würden in den kommenden Wochen über ihren neuen Service-Dienstleister informiert werden.

Somit ist es auch das Ende der Solar-Tochter: Der Servicebetrieb von DZ4 werde zum Ende des Jahres eingestellt und die Marke nicht fortgeführt, erklärte EnBW. (pfa)

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