Bald ein Team: Karl-Heinz Siekhaus (links), Geschäftsführer der Stadtwerke Ahaus und Thomas Spieß, Geschäftsführer der SVS-Versorgungsbetriebe.

Bald ein Team: Karl-Heinz Siekhaus (links), Geschäftsführer der Stadtwerke Ahaus und Thomas Spieß, Geschäftsführer der SVS-Versorgungsbetriebe.

Bild: © Stadtwerke Ahaus

Die lokalen Versorger Stadtwerke Ahaus GmbH und die SVS-Versorgungsbetriebe GmbH für Stadtlohn, Vreden und Südlohn haben nach einem mehr als vier Jahren andauernden Prozess die finale Entscheidung zur Fusion getroffen. Rückwirkend zum 1. Januar 2023 soll der Zusammenschluss im Kreis Borken Ende August offiziell vollzogen werden.

Stadtwerke stünden heute mehr denn je im Wettbewerb, erklärten die Stadtwerke Ahaus in ihrer Pressemitteilung. Darüber hinaus müssten sie die Energiewende meistern. Eine Fusion der beiden lokalen Versorger mit Sitz in Stadtlohn und Ahaus biete dafür viele Synergieeffekte. Gute Voraussetzungen, wie eine ähnliche Geschäftsstruktur und eine vergleichbare Gesellschafterbeteiligung aus kommunalen und privaten Akteuren, verliehen dem Projekt zusätzlichen Rückenwind.

Das zukünftige Unternehmen soll mit einer Doppelspitze aus den beiden bestehenden Geschäftsführern geleitet werden: Heinz Siekhaus, Geschäftsführer der Stadtwerke Ahaus und Thomas Spieß, Geschäftsführer der SVS-Versorgungsbetriebe. "Die größte Herausforderung sehe ich im Moment darin, dass das Tagesgeschäft aktuell so viel unserer Kapazität beansprucht", sagt Thomas Spieß. "Das alles muss natürlich weiterhin reibungslos klappen, während wir an dieser Fusion arbeiten. Da gehen wir jetzt gemeinsam mit voller Kraft dran."

Sein zukünftiger Partner Karl-Heinz Siekhaus, Geschäftsführer der Stadtwerke Ahaus, ergänzt dazu: "Wir haben mit unseren Mitarbeitern ein großartiges Team, auf das man sich verlassen kann und zudem haben wir uns mit der Rhenag und Westenergie zwei starke Partner an die Seite geholt, die uns bei der Transformation unterstützen." Diese Fusion böte für die Unternehmen und ihre Kunden das Beste aus zwei Welten.

Künftig 220 Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter sollen ihren Arbeitsplatz behalten und beide Standorte bestehen bleiben. Zukünftig kann das dann neu gegründete Unternehmen auf etwa 220 Mitarbeiter bauen und ist zuständig für die Versorgung von über 90.000 Einwohnern und lokalen Unternehmen mit Strom, Wasser, Erdgas und Glasfaser. Außerdem bietet es Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität, Wärme und erneuerbare Energien an. Damit ist es aktuell das größte Stadtwerk im Kreis Borken.  (pfa)

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