Die Stadtwerke Dessau und die Energieversorgung Halle (EVH) arbeiten künftig bei der Erzeugung erneuerbarer Energien zusammen. Hierzu haben die SW Dessau und die EVH-Tochtergesellschaft EVH Grüne Energie - Beteiligung eine Projektgesellschaft gegründet. EGE-DVV Erneuerbare Energien soll sich künftig der Entwicklung und Errichtung sowie dem Betrieb von Photovoltaik-Freiflächenanlagen widmen, teilen die beiden Partner mit.
Der Gründung war demnach ein komplexer kommunalrechtlicher Prozess vorausgegangen, der durch die Kanzlei Weidinger Richtscheid aus Leipzig begleitet wurde. Das erste gemeinsame Projekt soll im Dessau-Roßlauer Ortsteil Mühlstedt (Sachsen-Anhalt) entstehen.
140 Gigawattstunden
Die künftige Photovoltaik-Anlage in Mühlstedt soll demnach auf einer Fläche von rund 180 Hektar einmal bis zu 140 Gigawattstunden (140 Mio. kWh) Strom erzeugen, von denen die Kommunen Halle und Dessau-Roßlau zu jeweils 50 Prozent profitieren.
"Dieses Projekt generiert für uns die bislang größte Wertschöpfung aus regenerativen Energiequellen und hat damit für die nachhaltige Daseinsvorsorge einen besonderen Stellenwert", sagt Dino Höll, Geschäftsführer der Stadtwerke Dessau.
Der geplante Investitionsumfang belaufe sich auf zunächst rund 66 Mio. Euro. Durch die Kooperation könne man regionale und überregionale Kompetenzen und Stärken hervorragend ergänzen, so Olaf Schneider, Geschäftsführer der EVH. (jk)



