Die Stadtwerke Elm-Lappwald spielen künftig bei der Netzentwicklung im Landkreis Helmstedt eine größere Rolle.

Die Stadtwerke Elm-Lappwald spielen künftig bei der Netzentwicklung im Landkreis Helmstedt eine größere Rolle.

Bild: © Frank Rumpenhorst/dpa

Die Stadtwerke Elm-Lappwald (Niedersachsen) haben den Betrieb des Stromnetzes in ihrem Kerngebiet übernommen. Dazu zählen die Gemeinden Nord-Elm (gut 5500 Einwohner) und Mariental (knapp 1000 Einwohner) sowie die Kernstadt von Königslutter am Elm samt anliegenden Ortschaften (knapp 16.000 Einwohner).

Die technische Betriebsführung habe vorerst aber weiterhin der bisherige Netzbetreiber Avacon Netz inne, teilt das Kommunalunternehmen mit.

Kundenzuwachs trotz Corona

„Die Übernahme des Stromnetzes stellt einen wesentlichen Entwicklungsschritt in unserer nun fast zehnjährigen Geschichte dar und war seit Gründung der Stadtwerke zentrales Ziel des Engagements der Partnerkommunen“, lässt sich Geschäftsführer Christian Seidenkranz zitieren.

Im vergangenen Jahr sind die Stadtwerke nach eigenen Angaben zwar weiter gewachsen, allerdings nicht mehr so stark wie früher. Demnach verzeichnete der Versorger sechs Prozent mehr Gas- und etwa ein Prozent mehr Stromkunden. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 meldeten die Stadtwerke einen Kundenzuwachs von 31 Prozent im Strom- und 18 Prozent im Gasgeschäft.

Stadtwerke vor zehn Jahren gegründet

Die Stadtwerke Elm-Lappwald wurden 2011 gegründet. Sie sind Energieversorger für die Stadt Königslutter am Elm, die Samtgemeinde Nord-Elm und Mariental. Mehrheitlich gehört das Unternehmen den drei beteiligten Kommunen. (ab)

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