Von Artjom Maksimenko
Ab dem 1. Januar kommenden Jahres stellen die Stadtwerke Villingen-Schwenningen (SVS) ihre Tarife auf Ökostrom um. Damit mache der baden-württembergische Versorger einen wichtigen Schritt hin "zur Grünen Null", teilte das Unternehmen mit.
Durch die Umstellung wollen die Stadtwerke jährlich 30.000 Tonnen CO2 einsparen. Gleichzeitig haben die SVS eine Strompreissenkung angekündigt.
Preissenkung und CO2-Neutralität
Aufgrund verbesserter Beschaffungskonditionen auf den Energiemärkten können die Stadtwerke Vorteile nun an ihre Kunden weitergeben, hieß es weiter aus Villingen-Schwenningen. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 3500 kWh bedeute dies eine Ersparnis von rund 108 Euro brutto, rechnet der Versorger vor. Dabei falle auch die jährlich erzeugte CO2-Menge von über 1,9 Tonnen komplett weg.
Aufgrund einer langfristigen Beschaffungsstrategie rechnen die SVS auch mit einer rückläufigen Preisentwicklung für 2026. "Bereits heute kann die SVS eine weitere Preissenkung in Aussicht stellen. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, können die Preise ab dem 1. Januar 2026 nochmals deutlich gesenkt werden", teilte der Versorger mit.



