Peter Vest hat für EnBW und deren Tochter Yello gearbeitet, wo er 2006 bis 2009 CEO war.

Peter Vest hat für EnBW und deren Tochter Yello gearbeitet, wo er 2006 bis 2009 CEO war.

Bild: ©Starqstrom

Der ehemalige Yello-Chef Peter Vest will es noch mal wissen. Zusammen mit dem Start-up-Gründer Fabio Griemens hat er zum 1. Januar 2026 den Stromanbieter und Direktvermarkter Starqstrom ins Leben gerufen. Bis Ende 2027 will das Unternehmen rechnerisch rund eine Million Haushalte mit grünem Strom versorgen.

Das Angebot richtet sich gezielt an Unternehmen, für die Energiebeschaffung und -kosten einen entscheidenden Faktor darstellen und die gleichzeitig wachsende ESG-Berichtspflichten erfüllen müssen. Die Kombination aus günstiger Erzeugung und schlanker Vermarktung soll besonders attraktiv für Unternehmen mit hohem Verbrauch in Zeiten hoher EE-Erzeugung sein, richte sich aber ebenso an Gewerbe- und Privatkunden.

ESG als Standard

"Im wettbewerbsintensiven Mittelstand ist ESG längst kein Image-Thema mehr, sondern Audit-Realität", sagt Griemens, der Mitgründer und Geschäftsführer von Starqstrom ist. Wer heute Strom einkauft, schaue nicht nur auf den Preis, sondern genauso auf Herkunft und Nachweislogik. "Unser Ansatz ist daher bewusst einfach: kein Graustrom, kein Greenwashing – sondern eigene Erzeugung, belastbare Nachweise und eine direkte Vermarktung ohne Umwege über die Börse", so Griemens.

"Unsere Gespräche haben deutlich gezeigt, dass Unternehmen vor allem Wert auf Preistransparenz und Verlässlichkeit legen", sagt Vest, ebenfalls Geschäftsführer und Mitgründer. "Daher ist Starqstrom auf eine preiswerte Stromversorgung bei gleichzeitig hoher Planungssicherheit ausgelegt."

Im ersten Jahr (2026) hat Starqstrom nach eigenen Angaben rund 500 GWh im eigenen Bilanzkreis.

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