Die Stadtwerke München (SWM) wollen noch mehr nachhaltige Quartierslösungen entwickeln. Dazu kooperiert der Versorger mit dem staatlichen Wohnungsbauunternehmen Stadibau, wie die Münchener mitteilen. Es geht um umfassende Lösungen zur dezentralen Energieerzeugung und -Speicherung, um Ladelösungen und Digitalisierung von Gebäuden.
Die Gesellschaft für den Staatsbedienstetenwohnungsbau in Bayern (Stadibau) stellt dabei unter anderem geeignete Dachflächen ihrer Wohngebäude zur Verfügung, auf denen die SWM dann Photovoltaik-Anlagen zur vorrangigen Belieferung der Mieterinnen und Mieter mit günstigem Ökostrom errichten und betreiben. Erste gemeinsame Projekte werden demnach bereits umgesetzt: So entstheen am südlichen Oberwiesenfeld in München mehrere PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 200 kWp.
Rund 8500 Wohnungen
Weitere Vorhaben sowohl bei der Nachrüstung von Bestandsgebäuden als auch bei Neubauten seien in der Planung, so die SWM weiter. Die Zusammenarbeit beim Mieterstrom soll systematisch weiter ausgebaut werden. Zudem würden auch schon erste Gebäude mit Ladelösungen für E-Mobilität ausgestattet.
Stadibau mit Sitz in München ist eines der drei Wohnungsbauunternehmen des Freistaats. Sie besitzt nach eigenen Angaben 8500 Wohnungen in Bayern, davon etwa 5000 Wohnungen in München. Zusätzlich werden fast 900 Wohnungen unterschiedlicher Größe gerade gebaut, weitere 1000 Wohnungen sind in Planung.
Potenzial für Wärmewende
Aktuell untersuchen die Partner zudem das Fernwärme- und Wärmepumpenpotential, um hier weitere gemeinsame Schritte bei der Wärmewende planen zu können, wie Thomas Lüers, Leiter dezentrale Energielösungen bei den SWM, erklärt.
"Lokale Kooperationen sind eine hervorragende Möglichkeit, das Ausbaupotenzial der Erneuerbaren in der Region auszuschöpfen, hier vor allem Photovoltaik, Geothermie und Wärmepumpe", sagt Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, SWM.
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