Siemens plant gemeinsam mit Novatek unter anderem den Bau von LNG-Anlagen.

Siemens plant gemeinsam mit Novatek unter anderem den Bau von LNG-Anlagen.

Bild: © Siemens

Die Stadtwerke München (SWM) und Siemens haben ein Power Purchase Agreement für Windstrom geschlossen: Der Campus im bayerischen Erlangen Siemens erhält einen Großteil der benötigten Ökostrommenge von Windenergieanlagen, teilte SWM mit. Diese fallen ab 2021 aus der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). "Der Bezug von Ökostrom ist – neben Energieeffizienzmaßnahmen – einer der wirksamsten Hebel, um den CO2-Fußabdruck des gesamten Unternehmens zu senken", sagte Norbert Fuchs, Chef-Energieeinkäufer der Siemens AG.

Die 100-prozentige SWM-Tochter Hanse Windkraft bündelt die genannten Windanlagen, die sogenannten Late-Life-Assets, in ihrem Portfolio. Bestandswindparks und -anlagen in Deutschland, deren garantierte EEG-Vergütung endet, werden von Hanse Windkraft angekauft und die Anlagen bei Bedarf ertüchtigt und weiterbetrieben. Das schone Ressourcen und treibe die Energiewende weiter voran.

Leuchtturmprojekt für den Energiemarkt

Die SWM liefern bereits seit mehreren Jahren Ökostrom z.B. aus neuen Windkraftanlagen in Schweden an Siemens-Standorte in ganz Deutschland. Roman Lisson, langjähriger Kundenbetreuer der SWM für Siemens: "Die Umsetzung eines der ersten PPAs zu Strom aus deutschen Late Life Assets kann durchaus als neuer Meilenstein in der Partnerschaft mit Siemens und als Leuchtturmprojekt auf dem Energiemarkt betrachtet werden.“ (ab)

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