Meteomatics und Kisters bieten gemeinsam eine Prognose-Lösung an, die die Anforderungen des Redispatch 2.0 bezüglich der Vorhersage von Netzzuständen und Netzengpässen abdecken soll.

Meteomatics und Kisters bieten gemeinsam eine Prognose-Lösung an, die die Anforderungen des Redispatch 2.0 bezüglich der Vorhersage von Netzzuständen und Netzengpässen abdecken soll.

Bild: © Francesco Carta, stock.adobe.com

Das Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmen Tchibo geht neue Wege in der Vermarktung von regenerativ erzeugter Energie. Dabei können die Kunden wählen zwischen Wind-, Solar- und Wasserenergie. Zusätzlich können sie sich die Produzentin oder den Produzenten persönlich aussuchen und Anlagen auf Wunsch auch besuchen, heißt es in der Pressemitteilung.

Ob Solarstrom von Kerstin aus Sachsen-Anhalt, Energie aus Windkraft von Fritz, der in Niedersachsen lebt, oder Wasserenergie von Jan aus Scheeßel: Aktuell stünden 31 Produzentinnen und Produzenten aus ganz Deutschland zur Wahl.

Trend zu regional erzeugter Energie

Der Strom aus der Nachbarschaft soll die "Buy Local"-Idee nun auf den Energiemarkt übertragen. Das Konzept ermöglicht privaten Stromerzeugern, die beispielsweise über eine Solaranlage Energie erwirtschaften, überschüssigen Ökostrom mit anderen zu teilen, die Energiewende mit voranzutreiben und dabei Geld zu verdienen.

Tchibo kooperiert für das neue Angebot mit dem Ökostrom-Plattformbetreiber Enyway. Die Nachhaltigkeitsplattform und das Handelshaus sind selbst Nachbarn in Hamburg. Das Ökostrom-Angebot "enyway power" ist ab sofort drei Monate lang erhältlich. Tchibo-Kunden sparen im ersten Jahr rund 100 Euro durch einen Wechselbonus, eine reduzierte Grundgebühr und den Wegfall einer Monatsgebühr des Partners Enyway.

Von Tschischwitz: "Wollen Menschen motivieren, in die grüne Stromproduktion einzusteigen"

Der Strom stammt laut Enyway von überzeugten Energiewendepionieren, die alle sorgfältig ausgewählt und geprüft werden. "Wir wollen mit unserem Angebot zur Klimawende beitragen und gleichzeitig Menschen motivieren, in die grüne Stromproduktion mit einzusteigen“, sagt Enyway-Gründer Heiko von Tschischwitz, der auch den Ökostrom-Anbieter Lichtblick mitaufgebaut hat.

"Viele Verbraucherinnen und Verbraucher möchten mit ihrem Verhalten aktiv zum Umweltschutz beitragen. Wir freuen uns, ihnen mit dem Ökostrom-Angebot von Enyway ein innovatives Angebot machen zu können, was sie dabei unterstützt“, ergänzt Robert Pauly, Leiter Non Food Kooperationen von Tchibo. (hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper