Energiekonzern Uniper leidet zunehmend unter den russischen Gaslieferkürzungen.

Energiekonzern Uniper leidet zunehmend unter den russischen Gaslieferkürzungen.

Bild: © Matthias Balk/dpa

Der Verkauf dieser Sparte bis spätestens 2026 war eine der Auflagen der EU-Kommission im Zusammenhang mit der beihilferechtlichen Genehmigung der Stabilisierung von Uniper durch den deutschen Staat im letzten Jahr.

Nun hat der Konzern offenbar die Investmentbank Rothshild & Co mit der Organisation einer entsprechenden Auktion beauftragt, berichtet „Handelsblatt“ mit Verweis auf Finanzkreise. Ihren Schätzungen zufolge könnte das Geschäft mit 300 bis 400 Mio. Euro wert sein.

Als ein möglicher Interessent gilt bei diesem Verkaufsprozess die Essener Steag. Das Unternehmen verfügt über die nötige Expertise in diesem Segment und war maßgeblich an der Entwicklung des Projekts Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr beteiligt, das allerdings im Herbst 2021 an den veränderten energiewirtschaftlichen Bedingungen scheiterte. Uniper und Steag wollten die Spekulationen rund um den Verkaufsprozess in dieser Phase nicht kommentieren. (am)

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