Vattenfall erzielte auch 2023 einen Milliarden-Gewinn. Der Verkauf des Fernwärmenetzes in Berlin und die Veräußerung von drei Offshore-Windprojekten sorgen für weitere Investitionsstärke.

Vattenfall erzielte auch 2023 einen Milliarden-Gewinn. Der Verkauf des Fernwärmenetzes in Berlin und die Veräußerung von drei Offshore-Windprojekten sorgen für weitere Investitionsstärke.

Bild: © Jens Kalaene/dpa

Von Pauline Faust

Ab Juli zahlt ein Berliner Haushalt in der Grundversorgung acht Prozent mehr, erklärt Grundversorger Vattenfall. Sinkende Beschaffungspreise verhinderten einen noch stärkeren Anstieg.

In Berlin sind die Netzentgelte zum Jahreswechsel erneut um circa 4,8 Prozent gestiegen. Im Vorjahr betrug der Anstieg bereits rund 22,4 Prozent. Zusammen mit weiteren Steuern und Abgaben ergäbe dies eine rechnerische Strompreiserhöhung von über 9,59 Prozent in Berlin. Denn auch die staatlich veranlasste Offshore-Netzumlage und der Aufschlag für besondere Netznutzung (bis 2024: § 19 StromNEV-Umlage) sind deutlich gestiegen.

Aufgrund der sinkenden KWKG-Umlage und der Weitergabe der aktuellen Kostenvorteile durch eine gute Beschaffungsstrategie an die Kundinnen und Kunden betrage die Steigerung des Grundversorgertarifs acht Prozent.

Mehr als zwei Jahre lang habe Vattenfall die Strompreise in der Berliner Grundversorgung zuletzt stabil halten können – und darauf verzichtet, steigende Netzentgelte, Steuern und Abgaben an die Kunden weiterzugeben, heißt es in der Pressemitteilung. Inzwischen sei die überwiegende Mehrheit der Berliner Kunden und Kundinnen bereits in deutlich günstigere Sondertarife außerhalb der Grundversorgung gewechselt.

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