Da immer ein gewisser Teil CO2 emittiert wird, benötigt es Verfahren, die das CO2 wieder aus der Luft filtern.

Da immer ein gewisser Teil CO2 emittiert wird, benötigt es Verfahren, die das CO2 wieder aus der Luft filtern.

Bild: © Christian Jung/AdobeStock

Mit dem Förderprogramm "WSW Klimafonds“" unterstützen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ihre Energiekunden bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Das Spektrum reicht von der Elektromobilität, über erneuerbare Energie bis zum energieeffizienten Zuhause. An den Klimaschutzmaßnahmen ihrer Kunden beteiligten sich die WSW 2020 mit über 300.000 Euro, teilt das Unternehmen mit. Im letzten Jahr bewilligten die WSW 1796 Förderungen, 164 mehr als im Vorjahr.

Wichtiger als die Zunahme der Förderanträge war aber die Steigerung der CO2-Einsparung, die dadurch erzielt werden konnte. Diese stiegen im abgelaufenen Förderjahr auf 475 Tonnen. Dies ist der höchste Stand seit Einführung des WSW Klimafonds 2007. "Die Klimaschutzwirkung unseres Förderprogramms war noch nie so groß wie jetzt", freut sich der WSW-Vorstandsvorsitzende Markus Hilkenbach. "Die deutlich gewachsene Inanspruchnahme in den letzten Jahren zeigt, dass immer mehr Menschen in Wuppertal Beiträge für eine klimagerechte Stadt leisten wollen", meint der Stadtwerke-Chef.

Umweltschonende Mobilität wächst stetig

Den größten Zuwachs verzeichnete der Bereich umweltschonende Mobilität. Dazu zählen etwa Zuschüsse zu Elektrofahrzeugen, Pedelecs, Erdgas-Autos und Elektro-Ladestationen. Hier hat sich die CO2-Minderung seit 2017 nahezu verfünffacht. Mittlerweile fließen etwa zwei Drittel der Fördermittel in diesen Bereich. 2017 war es noch weniger als die Hälfte. Besonders bei Elektroautos und Ladestationen gab es seit 2017 erhebliche Steigerungen bei den bewilligten Förderanträgen: Die Fördernachfrage bei Elektro-Autos war 2020 zehnmal so hoch, bei Wallboxen sogar fünfzehnmal. Förderten die WSW 2017 noch zehn E-Autos, so waren es 2020 bereits 100. Auch Elektro-Zweiräder werden immer beliebter. Hier gewährten die WSW im letzten Jahr mit 600 so viele Förderungen wie noch nie.

Auch Förderungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien in der Wärmeversorgung wurden im letzten Jahr wieder stärker nachgefragt. Ähnlich sieht es bei Zuschüssen für moderne Erdgas-Brennwert-Heizungen aus. Die Anzahl der Förderungen hat sich seit 2018 verfünffacht. (gun)

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