Auf dem Weg zur smarten City: Die WSW nutzen die Infrastruktur ihrer Straßenbeleuchtung für Sensoren.

Auf dem Weg zur smarten City: Die WSW nutzen die Infrastruktur ihrer Straßenbeleuchtung für Sensoren.

Bild: © Wuppertaler Stadtwerke

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) haben das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn in Höhe von 20,4 Mio. Euro abgeschlossen.

Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Ergebnisanstieg von 2,2 Mio. Euro, teilen die WSW mit. "Das Ergebnis entspricht unseren Erwartungen", resümierte der Vorstandsvorsitzende Markus Hilkenbach.

Stromverbrauch legt leicht zu

Die Umsatzerlöse stiegen 2023 gegenüber dem Vorjahr um 217,5 Mio. Euro auf 1,67 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalquote im WSW-Konzern wuchs um knapp einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr auf 24,7 Prozent.

Im ersten vollständigen Geschäftsjahr nach der Coronapandemie ging dabei der Gas- und Fernwärmeverbrauch zurück. Der Stromverbrauch legte hingegen leicht zu.

Rückläufige Fahrgastzahlen

Die Fahrgastzahlen im ÖPNV lagen 2023 mit 68,5 Mio. unter dem Vorjahreswert von 76,2 Mio., hieß es weiter. Laut WSW liegt das zum einen daran, dass das 9-Euro-Ticket 2022 als Einmaleffekt mehr Menschen in Busse und Bahnen lockte, die sich mit Einführung des Deutschlandtickets aber noch nicht für eine dauerhaft stärkere Nutzung des ÖPNV entschieden haben.

Zum anderen wird seit 2023 im VRR eine andere Berechnungsmethode für die Ermittlung der Fahrgastzahlen genutzt, die generell zu niedrigeren Werten führt. Die Zahlen für 2022 und 2023 sind daher nicht direkt vergleichbar. (am)

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