V.l.n.r.: Roland Ruscheweyh und Martin Lebek (beide Remondis) sowie Ingo Hannemann und Johannes Brunner (beide Hamburg Wasser) in der fertiggestellten Phosphor-Recyclinganlage

V.l.n.r.: Roland Ruscheweyh und Martin Lebek (beide Remondis) sowie Ingo Hannemann und Johannes Brunner (beide Hamburg Wasser) in der fertiggestellten Phosphor-Recyclinganlage

Bild: © Krafft Angerer

Die Remondis erwirbt rückwirkend zum 1. Oktober 2021 alle Geschäftsanteile der IAA Ingenieurgesellschaft für Abfall und Abwasser mit Sitz in Kalletal in Nordrhein-Westfalen.
Die IAA ist seit 30 Jahren im Bereich der Verwertung und Entsorgung von kommunalen Klärschlämmen sowie Infrastrukturabfällen tätig. Nach Angaben von Remondis, die die Übernahme über ihre Tochtergesellschaft Remondis Aqua Stoffstrom abwickelt, hat sich IAA mit seinen fünf Standorten über diesen Zeitraum als führendes Unternehmen sowohl in der Region Ostwestfalen-Lippe als auch in Niedersachsen etabliert.

Der Verkauf erfolgt vor dem Hintergrund der Nachfolgesicherung bei der IAA. Mit dem Unternehmen „können wir auf ein anerkanntes und etabliertes Unternehmen in der Region setzen“, sagte Ralf Czarnecki, Geschäftsführer von Remondis Aqua Stoffstrom.

Phosphorrecycling bei IAA

Remondis will bei IAA auch sein TetraPhos-Verfahren einsetzen. Es wird bereits in der weltweit ersten großtechnischen Anlage zum Phosphorrecycling in Hamburg eingesetzt. Dabei wird nach Angaben des Entsorgers die notwendige elektrische und thermische Energie für die Recyclinganlage weitestgehend aus der energetischen Verwertung des Klärschlamms gewonnen. (hp)

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