Mit der Erweiterung ihres Liefervertrags haben der Wasserbeschaffungsverband (WBV) "Am Wiehen" und der Wasserbeschaffungsverband "Kreis Herford-West" ihre enge Partnerschaft rund um die Trinkwasserversorgung noch einmal auf eine neue Basis gestellt. Ergänzend zum bestehenden Liefervertrag vereinbarten die beiden Verbände, dass der WBV Kreis Herford-West neben der bisherigen Trinkwassermenge von maximal 2800 Kubikmetern am Tag weitere 700 Kubikmeter täglich liefert.
Bereits seit 1979 verbindet die beiden Wasserbeschaffungsverbände eine Partnerschaft. Der neue Vertrag ermöglicht rückwirkend zum 1. Januar 2024 eine Erweiterung der Trinkwassermengen, die vom WBV Kreis Herford-West geliefert werden: Zu den bereits vereinbarten 300.000 Kubikmetern jährlich kommen weitere 230.000 Kubikmeter jährlich hinzu.
Rückwirkend zum Jahresbeginn
Diese höheren Liefermengen wurden teils schon in diesem Jahr in Anspruch genommen. Denn das Hochwasser an der Weser im Winter 2023/24 machte deutlich, dass nicht nur Dürren, sondern auch Hochwasserereignisse die Versorgung gefährden können. So konnte „Mindener Wasser“ als weiterer Wasserlieferant des WBV Am Wiehen über Monate hinweg kaum Trinkwasser an externe Partner liefern, da das Versorgungsunternehmen selbst mit den Hochwasserfolgen zu kämpfen hatte.
„Gerade in solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig starke Netzwerke sind“, meint Bernd Poggemöller, Verbandsvorsteher des WBV Am Wiehen. „Durch den erweiterten Vertrag mit dem WBV Kreis Herford-West sind wir in Zukunft noch besser und krisenfester aufgestellt.“
Hohe Investitionen in die Infrastruktur
Auch Rüdiger Meier, Verbandsvorsteher des WBV Kreis Herford-West hält die gegenseitige Unterstützung heute für wichtiger denn je. „So, wie wir den WBV Am Wiehen mit zusätzlichen Trinkwassermengen unterstützen, haben auch wir mit den Stadtwerken Bielefeld einen starken Partner an unserer Seite“, erklärt er.
In den letzten Jahren hat der WBV Am Wiehen viel in die eigene Infrastruktur investiert, um die Wassergewinnung und -beschaffung beständig zu optimieren. Die Kapazitäten der Trinkwasser-Hochbehälter wurden erweitert und die eigenen Gewinnungs-, Pump- und Aufbereitungsanlagen des Wasserwerks Südhemmern werden strategisch aufbereitet und modernisiert. (hp)



