Welche Trinkwasser-Alternativen gibt es für die Beregnung in der Landwirtschaft?

Welche Trinkwasser-Alternativen gibt es für die Beregnung in der Landwirtschaft?

Bild: © Heiner Witthake/AdobeStock

Die langen Hitze- und Dürreperioden in Niedersachsen haben sich in einer Zunahme der künstlich bewässerten Flächen niedergeschlagen. Im Jahr 2019 wurden 278.153 Hektar beregnet. Zehn Jahre zuvor waren es 219.070 Hektar, im Jahr 2015 242.200 Hektar, teilte das Statistische Landesamt in Hannover mit. Die Behörde stützt sich dabei auf die Ergebnisse der Landwirtschaftszählungen 2020, 2016 und 2010.

Im Jahr 2019 verfügten mit 4733 Höfen 13,4 Prozent aller niedersächsischen Landwirtschaftsbetriebe über die Möglichkeit, ihre Freilandflächen beregnen zu lassen. Von den 358.776 Hektar, die damit grundsätzlich hätten bewässert werden können, wurden laut Statistischem Landesamt rund 77,9 Prozent der Flächen tatsächlich beregnet. Bezogen auf die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche in Deutschland von rund 2,6 Mio. Hektar waren das 10,8 Prozent, die künstlich beregnet wurden. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 3,1 Prozent. Zu den Schwerpunktregionen der Beregnung in Niedersachsen gehört die Lüneburger Heide mit ihren sandigen Flächen.

Überdurchschnittlich viel Gülle

Die Landwirtschaftszählung 2020 bestätigt auch, dass in Niedersachsen überdurchschnittlich viel Gülle auf die Äcker und Felder kommt. Von März 2019 bis Februar 2020 wurden in dem Bundesland rund 43,0 Mio. Kubikmeter Gülle, Jauche oder flüssige Biogärreste ausgebracht. Das sind im Durchschnitt 16,9 Kubikmeter pro Hektar Acker- oder Dauergrünland. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 11,5 Kubikmetern pro Hektar. (dpa/hp)

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