Über die eingesparten Stromkosten refinanziert sich ein wesentlicher Teil der Investitionskosten der Pumpenanlage (Symbolbild) im Wasserwerk Gerauer Land.

Über die eingesparten Stromkosten refinanziert sich ein wesentlicher Teil der Investitionskosten der Pumpenanlage (Symbolbild) im Wasserwerk Gerauer Land.

Bild: © Alex Stemmer/AdobeStock

Wie alle anderen Bereiche der Bauwirtschaft steht auch die Wasserwirtschaft vor den Herausforderungen der Digitalisierung. Ein wichtiger Schritt, um die zukünftigen Aufgaben unabhängig von unterschiedlichen Softwareprodukten und Unternehmensstandards besser zu bewältigen, ist die Anwendung der Open-BIM-Methodik, und zwar möglichst über den gesamten Lebenszyklus wasserwirtschaftlicher Anlagen hinweg.

Deshalb haben der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) sowie BuildingSmart Deutschland (bSD) eine Kooperation auf dem Gebiet von Building Information Modeling (BIM) in der Wasserwirtschaft geschlossen. Damit sollen in den drei Organisationen Synergien genutzt, Doppelarbeiten vermieden, das Regelwerk vereinheitlicht und die Bildungsarbeit zu BIM in der Wasserwirtschaft gemeinsam verstärkt werden.

Brückenschlag zu Open-BIM

Für Planung, Projektrealisierung und Betrieb von wasserwirtschaftlichen Anlagen gibt es bereits erste spezifische Regelwerke und definierte Prozesse, beispielsweise ISYBAU, DWA-M 150, DWA-M 803. Die Fachgruppe Open-BIM in der Wasserwirtschaft von BuildingSmart Deutschland will mit der Erarbeitung und Bereitstellung offener, herstellerneutraler Standards, insbesondere durch die Erweiterung der IFC-Schnittstelle, für den notwendigen Brückenschlag hin zu Open-BIM in der Wasserwirtschaft sorgen. (hp)

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