Eine Anlage in einem Wasserwerk in Dresden.

Eine Anlage in einem Wasserwerk in Dresden.

Bild: © Oliver Killig/SachsenEnergie

Erstmals seit 1998 hebt die Drewag - Stadtwerke Dresden GmbH die Trinkwasserpreise an. Der Verbrauchspreis für Trinkwasser beträgt ab Februar nächsten Jahres 2,60 Euro je Kubikmeter statt wie bisher 2,00 Euro. Der monatliche Netto-Grundpreis für den kleinsten Zähler steigt von 7,65 Euro auf 9,90 Euro an.

 Ausgehend von einem durchschnittlichen Wasserverbrauch zahlt ein Dresdner Haushalt in einem Einfamilienhaus ab Februar 2024 monatlich sieben Euro mehr als bisher, eine dreiköpfige Familie in einem Dreifamilienhaus vier Euro mehr. In Gebäuden mit mehr als 25 Wohneinheiten beläuft sich die Durchschnittsbelastung auf zusätzlich monatlich drei Euro pro Wohneinheit.

Steigender Investitionsbedarf

Ursächlich für diesen Schritt ist der Kostenaufwuchs in der Bereitstellung in Kombination mit dem zunehmendem Investitionsbedarf der Wasserinfrastruktur. Um die Bürger:innen vor Mehrbelastungen zu bewahren, hat die Drewag einer Pressemitteilung zufolge in den letzten drei Jahrzehnten die Wasserversorgung fortlaufend durchoptimiert. Alle Verbesserungs- und Effizienzsteigerungspotenziale seien aber mittlerweile ausgeschöpft.  

Grundlage der Preisanpassung ist eine durch Wirtschaftsprüfer begleitete Preiskalkulation. Aus Gründen der Zumutbarkeit haben die Stadtwerke Dresden die aus der Kalkulation resultierenden Anpassungspotenziale nicht im vollen Umfang ausgeschöpft. (hp)

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