Mit dem neuen GIS-System können beispielsweise neue Trinkwasserleitungen besser geplant werden.

Mit dem neuen GIS-System können beispielsweise neue Trinkwasserleitungen besser geplant werden.

Bild: © noon@photo/AdobeStock

Klimawandel sowie gesellschaftliche, politische und ökonomische Veränderungen stellen die Wasserwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Um vorausschauende Maßnahmen ergreifen zu können, müssen neue Anforderungen frühzeitig erkannt werden.

Deshalb haben der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) vereinbart, eine Roadmap 2030 zu entwickeln, die praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Bereiche der Wasserwirtschaft zur Verfügung stellt.

Umweltschutz als Grundvoraussetzung

Als ersten Meilenstein auf dem Weg zur Roadmap 2030 hat eine Gruppe von Fachleuten der Wasserwirtschaft unter Federführung von DVGW und DWA in einem Stakeholder-Prozess die „Vision einer wasserbewussten Gesellschaft für das Jahr 2100“ erarbeitet. Darin werden strukturiert Trends und Treiber der Wasserwirtschaft erfasst und deren Auswirkungen auf Wasserbedarf und -dargebot sowie Infrastrukturen dargestellt.

Die Vision 2100 beschreibt damit den ambitionierten Anspruch an Wasserwirtschaft und Gesellschaft, ihr Handeln umweltfreundlich, sozialverträglich und nutzerorientiert auszurichten“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von DVGW und DWA. „Mit ihr drückt die Wasserwirtschaft ihre Überzeugung aus, dass dauerhaft sauberes Wasser in ausreichender Quantität und in hoher Qualität nur in einer geschützten Umwelt für alle zur Verfügung steht. Dazu bedarf es einer wasserbewussten Gesellschaft, die dem Wasser als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen einen sehr hohen Wert beimisst.“ (hp)

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