Förderbescheidübergabe in Wallmenroth mit (v.l.n.r.) Bernd Brato, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain und stellvertretender Vorsitzender der Kommunalen Klärschlammverwertung Region Altenkirchen, Katrin Eder, Klimaschutzministerin in Rheinland-Pfalz, Fred Jüngerich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, und Wolfgang Treis, Präsident der SGD Nord (Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz).

Förderbescheidübergabe in Wallmenroth mit (v.l.n.r.) Bernd Brato, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain und stellvertretender Vorsitzender der Kommunalen Klärschlammverwertung Region Altenkirchen, Katrin Eder, Klimaschutzministerin in Rheinland-Pfalz, Fred Jüngerich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, und Wolfgang Treis, Präsident der SGD Nord (Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz).

Bild: © MKUEM

Katrin Eder, Klimaschutzministerin in Rheinland-Pfalz, hat im Landkreis Altenkirchen zwei Förderbescheide über knapp sieben Millionen Euro für Abwasserprojekte übergeben. Zum einen wird auf dem Gelände der Kläranlage eine Klärschlammverbrennungsanlage mit vorgeschalteter Klärschlammtrocknung errichtet.

Überdies wird die Betriebshalle der Klärschlammverbrennungsanlage mit einer 500 Quadratmeter großen Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Dafür wurden Fördermittel in Höhe von 3,2 Mio. Euro bewilligt. In der Anlage sollen nach der Fertigstellung Klärschlämme aus dem gesamten Landkreis Altenkirchen, angrenzenden Gemeinden aus dem Westerwaldkreis sowie grenzüberschreitend aus Nordrhein-Westfalen behandelt werden.

Zweites Vorhaben

Zum anderen soll die Gruppenkläranlage Mehrbachtal umgebaut und erweitert werden. An diese wird die Teichkläranlage Hasselbach-Weyerbusch angeschlossen und auf knapp 8000 Einwohnerwerte erweitert. Dazu sollen die bestehende Schlammentwässerung und die Fällmittel-Dosierstation umgebaut bzw. ertüchtigt werden. Dafür wurden 3,7 Mio. Euro bewilligt.

Im Vorfeld der Baumaßnahmen hatte die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld eine Potenzialanalyse erstellen lassen. Diese hatte ergeben, dass sich jährlich rund 45.000 kWh Strom bzw. 28 Tonnen CO2 einsparen lassen. Außerdem wird die renovierte und erweitere Anlage durch die höhere Reinigungsleistung auch den Gewässerschutz deutlich verbessern. (hp)

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