Zwischen Trinkwasser und Mineralwasser gibt es laut Umweltministerin Ursula Heinen-Esser substanzielle Unterschiede.

Zwischen Trinkwasser und Mineralwasser gibt es laut Umweltministerin Ursula Heinen-Esser substanzielle Unterschiede.

Bild: © Sebra/AdobeStock

Die baden-württembergische Gemeinde Hildrizhausen wird 15. Verbandsmitglied bei der Ammertal-Schönbuchgruppe (ASG). Einen entsprechenden Beschluss fasste nach dem Gemeinderat von Hildrizhausen auch die Verbandsversammlung der ASG mit Sitz in Holzgerlingen.

Für Hildrizhausen bringt die ASG-Mitgliedschaft die notwendige Versorgungssicherheit für Bevölkerung und Betriebe. Angesichts anhaltender Hitzeperioden in vorangegangenen Jahren, aber auch des absehbaren weiteren Wachstums der Gemeinde war die bislang ausschließlich auf Eigenwasser-Gewinnung beruhende Versorgung von Hildrizhausen an ihre Grenzen gestoßen. Zukünftig wird die ASG Wasser mit einem Umfang von 70.000 Kubikmetern im Jahr oder fünf Litern pro Sekunde an einem Spitzentag liefern.

Förderantrag gestellt

Dafür wird der Neubau einer etwa fünf Kilometer langen Transportleitung für das Trinkwasser notwendig. Mit der Unterzeichnung der Durchführungsvereinbarung für dieses Bauprojekt durch den ASG-Verbandsvorsitzenden und Böblinger Oberbürgermeister Stefan Belz sowie Hildrizhausens Bürgermeister Matthias Schöck wurden die letzten rechtsverbindlichen Vereinbarungen getroffen. Der Anschluss an das ASG-Netz wird Investitionen in Höhe von rund 3,3 Mio. Euro mit sich bringen.

Die Partner haben bereits einen gemeinsamen Förderantrag für das Bauvorhaben mit einem Zuschussvolumen von 25 Prozent gestellt. Bei Vorliegen eines positiven Förderbescheids des Landes Baden-Württemberg soll der Baubeginn Ende des Jahres 2022 erfolgen, die Inbetriebnahme wird für das Jahr 2023 angestrebt. (hp)

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