Spatenstich für das neue Wasserwerk (v.l.): Matthias Maier, Leiter der Karlsruher Wasserwerke; Gabriele Luczak-Schwarz, Erste Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Karlsruhe; Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Stadt Rheinstetten;  Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe;  Frank Mentrup, Oberbürgermeister von Karlsruhe; Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin Karlsruhe; Uwe Sollfrank, Holinger-Dahlem für die Baufirmen; Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung Stadtwerke Karlsruhe

Spatenstich für das neue Wasserwerk (v.l.): Matthias Maier, Leiter der Karlsruher Wasserwerke; Gabriele Luczak-Schwarz, Erste Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Karlsruhe; Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Stadt Rheinstetten; Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe; Frank Mentrup, Oberbürgermeister von Karlsruhe; Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin Karlsruhe; Uwe Sollfrank, Holinger-Dahlem für die Baufirmen; Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung Stadtwerke Karlsruhe

Bild: Stadtwerke Karlsruhe

Die Stadtwerke Karlsruhe werden das Wasserwerk im Mörscher Wald in den kommenden Jahren neu errichten. Der Neubau als Ersatz des 90 Jahre alten Werkes wird auf einem direkt an das bisherige Wasserwerk angrenzenden Grundstück errichtet. Im Frühjahr 2021 soll das neue Wasserwerk fertig sein.

Für die Erneuerung der Aufbereitungs- und Speicheranlagen gibt es wichtige Gründe: Die bestehenden Wasserwerke stoßen mit ihrer Versorgungskapazität an heißen Tagen bereits heute schon an ihre Grenzen, erklären die Stadtwerke. Sollte eines dieser Wasserwerke aus technischen oder qualitativen Gründen temporär nicht zur Verfügung stehen, müssen die verbleibenden Anlagen die Versorgung mit übernehmen können.

Genehmigte Entnahme wird nicht erhöht

Zum Umbau: Untersuchungen im Vorfeld zeigten, dass ein Umbau des bestehenden Gebäudes zu aufwändig wäre und die Wasserversorgung aus dem, gerade in Sommermonaten unverzichtbaren Werk, während der Umbauphase zeitweise unterbrochen werden müsste, erläuterten die Stadtwerke. 2021 wird das neue Werk die Bevölkerung von Karlsruhe mit Trinkwasser versorgen, sowie zahlreiche teil- oder vollversorgte Gemeinden und Zweckverbände in der Region, wie beispielsweise Ettlingen und Rheinstetten.

Die vom Regierungspräsidium Karlsruhe im Februar 2018 neu genehmigte Entnahme von Grundwasser im Wasserschutzgebiet Mörscher Wald wird nicht erhöht und verbleibt bei 60 000 Kubikmetern pro Tag. Diese Menge dürfen die Stadtwerke bis 2048 täglich aus den 24 Brunnen rund um das Wasserwerk entnehmen. Die Jahresentnahmemenge ist dabei auf 7,6 Mio. Kubikmetern begrenzt. Mit dem Neubau wird insbesondere die Aufbereitungstechnik deutlich verbessert, heißt es.

110 000 Kubikmeter in der Spitze

An sehr heißen Tagen benötigen die Stadtwerke leicht 110 000 Kubikmeter, an einem kalten Wintertag werden dagegen nur 55 000 bis 65 000 Kubikmeter gebraucht. Das Wasser im Oberrheingraben ist sehr gut. Die Stadtwerke entfernen lediglich Eisen und Mangan und reichern es mit Sauerstoff an. Die Stadtwerke investieren 38 Mio. Euro. (al)

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