In Sachsen-Anhalt sollen unter anderem mithilfe von Stauanlagen Wasser in kleineren Gewässern zurückgehalten werden. Im Bild die Talsperre Wippra im Südharz.

In Sachsen-Anhalt sollen unter anderem mithilfe von Stauanlagen Wasser in kleineren Gewässern zurückgehalten werden. Im Bild die Talsperre Wippra im Südharz.

Bild: © blende11.photo/AdobeStock

Um die Wasserversorgung an den Klimawandel anzupassen, fördert das Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt Projekte in den Kommunen mit 16,5 Millionen Euro. Damit können unter anderem Wasserversorgungs- oder -entsorgungsanlagen modernisiert werden, wie aus einem Förderaufruf des Ministeriums hervorgeht.

Mithilfe von Stauanlagen, Wasserspeichern und weiteren Maßnahmen soll Wasser in kleineren Gewässern verstärkt zurückgehalten werden, um die Wasserhaushalte in trockenen Sommermonaten zu stabilisieren, teilte das Ministerium mit. Man müsse einerseits in der Lage sein, Hochwasser sicher und effizient über die großen Flüsse abzuleiten, gleichzeitig müsse man aber imstande sein, Wasser für heiße und trockene Sommermonate in der Fläche aufzustauen und zu speichern.

Änderungen am Wassergesetz geplant

Umweltminister Armin Willingmann (SPD) hatte im Oktober vergangenen Jahres einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem das Wassergesetz grundlegend geändert werden soll: vom schnellen Abfluss hin zu einem stärkeren Verbleib in der Fläche. (dpa/hp)

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