Die Bundesregierung hat nun einen Vorschlag für neue Düngeregeln vorgelegt.

Die Bundesregierung hat nun einen Vorschlag für neue Düngeregeln vorgelegt.

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

In der Vorbemerkung der Grünen bei einer Großen Anfrage an das Umweltministerium in NRW verweisen sie auf die Situation durch Nitrat: "Rund 40 Prozent der Grundwasserkörper sind mit Nitrat belastet; bei 31,6 Prozent der Messstellen wird der Grenzwert von 50 mg/l überschritten - in der Spitze werden Werte bis zu 400 mg/l gemessen."

Aus der Anfrage geht ebenso hervor, dass die schwarz-gelbe Landesregierung in den sogenannten "Roten Gebieten" bisher keinen Düngestopp plant. Sie begründet dies folgendermaßen: "Diese Maßnahme käme einem Verbot der landwirtschaftlichen Nutzung gleich und wird weder aus fachlicher Sicht für sinnvoll noch aus rechtlicher Sicht für umsetzbar gehalten. Ein Düngestopp bei fortgesetzter Nutzung würde zu einem raschen Verlust der Bodenfruchtbarkeit führen."

Wasserverbrauch zurückgegangen

In der Anfrage wurde auch der personenbezogene Wasserverbrauch (Haushalt und Kleingewerbe) abgefragt. Dieser ist um 19,6 Liter pro Kopf gesunken. Während er 1987 noch bei 152,7 Litern pro Einwohner und Tag lag, waren es 2016 bereits 133,1 Liter pro Kopf. Für die Jahre 2017 und 2018 liegen der Landesregierung in Düsseldorf noch keine offiziellen Zahlen vor. Ein aktualisierter Bericht wird voraussichtlich im Jahr 2020 veröffentlicht. Die kompletten Antworten und Fragen können hier eingesehen werden. (ab)

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