In dem rund zweijährigen Pilotprojekt im Südbad (Bild) wollen die SWM Erkenntnisse dazu gewinnen, ob der Einsatz der Technik auch in weiteren Bädern zielführend ist.

In dem rund zweijährigen Pilotprojekt im Südbad (Bild) wollen die SWM Erkenntnisse dazu gewinnen, ob der Einsatz der Technik auch in weiteren Bädern zielführend ist.

Bild: © Stefan Obermeier/SWM

Die Stadtwerke München (SWM) haben in ihrem Südbad das Pilotprojekt „smartes Schwimmbad“ gestartet. Künstliche Intelligenz soll in dem Hallenbad dabei helfen, mögliche Gefahrensituationen im Wasser auch computergestützt zu erkennen. In ihrem rund zweijährigen Pilotprojekt wollen die SWM Erkenntnisse darüber gewinnen, ob der Einsatz der Technik auch in weiteren Bädern zielführend ist.

Das System besteht aus zwei Komponenten: Videokameras über dem Beckenbereich und Smartwatches für die Fachkräfte. Die Kameras erfassen die Bewegungen im Wasser. Die Bilder werden in Echtzeit in Vektordaten umgerechnet, daraus werden Bewegungsmuster abgeleitet. Die Bilddaten werden unmittelbar danach gelöscht.

Warnungen auf Smartwatches

Die Kamerawinkel reichen über den gesamten Beckenbereich. Die restlichen Bereiche im Bad werden verpixelt und sind nicht Teil der Erfassung.

Das System ist mit speziellen Smartwatches für das Aufsichtspersonal im Bad gekoppelt. Diese warnen die Mitarbeiter in Echtzeit und mit genauer Positionsangabe, falls das Bewegungsmuster im Wasser auf eine ungewöhnliche Situation und mögliche Gefahr hindeutet.

Einhaltung der DSGVO

Das System lernt mit jeder Aktion dazu und soll dadurch im Laufe des Projekts immer konkretere Vorhersagen und Klassifikationen treffen. So kann künstliche Intelligenz die Rettungsschwimmer:innen in Situationen unterstützen, in denen Spiegelungen im Wasser oder auch die Menge an Personen die Lage unübersichtlich machen.Nach Angaben von SWM soll kein Personal ersetzt, sondern das vorhandene Personal unterstützt werden.

Der Betrieb erfolgt unter Einhaltung der geltenden Datenschutzvorschriften (insbesondere DSGVO und BayDSG). Informationen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten können Besucher:innen der Beschilderung und den weiteren Informationen an den Zugangstüren sowie im Eingangsbereich entnehmen. (hp)

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