Markus Conrad (li.), Aufsichtsratsvorsitzender der WVR, und Ronald Roepke, Geschäftsführer der WVR, beim Besuch der Bundesinnenministerin Nancy Faeser.

Markus Conrad (li.), Aufsichtsratsvorsitzender der WVR, und Ronald Roepke, Geschäftsführer der WVR, beim Besuch der Bundesinnenministerin Nancy Faeser.

Bild: © Uwe Voelkner/Bundesfoto

Die Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz (WVR) passt die Tarife für die Trinkwasserversorgung zum 1.1.2024 an. Neben Lohnsteigerungen sind extreme Verteuerungen auf dem Energiemarkt und innerhalb der Baubranche für höhere Aufwendungen verantwortlich. „Zudem muss sich die Wasserversorgung auf mehreren Ebenen resilienter, d.h. widerstandsfähiger, aufstellen“, fasst Ronald Roepke, Geschäftsführer der WVR, zusammen.

Neben den Herausforderungen einer sicheren Bereitstellung und Investitionen in den Erhalt und Ausbau der Trinkwasserinfrastruktur erfordern auch die Folgen des Klimawandels neue Konzepte. So will der Versorger nach zwei Jahren Vorbereitung 2024 mit der Umsetzung eines Solarparks in Guntersblum starten. Neben personellen Ressourcen sind hierfür Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro nötig.

Solaranlage geht im zweiten Halbjahr in Betrieb

Ungeachtet der jährlichen Audits des Energiemanagements sind für die Gewinnung, Aufbereitung und Weiterverteilung in das 808 Quadratkilometer große, hügelige Versorgungsgebiet jährlich rund 15 Mio. kWh notwendig, die voraussichtlich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2024 teilweise durch die neue Anlage kosteneffizient abgedeckt werden könnten.

Die Preisanpassung bedeutet für einen Single-Haushalt in Alzey und Kirchheimbolanden bei einem Verbrauch von 40.000 Litern pro Jahr eine Erhöhung auf 218,84 Euro (zuvor 208,86 Euro). Ein Vier-Personenhaushalt mit 150.000 Litern pro Jahr gibt im nächsten Jahr 506,09 Euro (zuvor 484,39 Euro) aus. Die Tarife für weitere Versorgungsgebiete sind hier zu finden. (hp)

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