(v.li.n.re.) Marco Fiedler, Geschäftsführer, und
Paul Buchholz, Key Account Manager, beide von SIV Utility Services, sowie Christian Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Paderborn.

(v.li.n.re.) Marco Fiedler, Geschäftsführer, und Paul Buchholz, Key Account Manager, beide von SIV Utility Services, sowie Christian Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Paderborn.

Bild: © SIV.AG

Zum Einsatz kommen die Standardlösung und ERP-Suite kVASy als Software-as-a-Service(SaaS)-Lösung von der SIV.AG sowie die Full-BPO-Services (Business Process Outsourcing) zum Management von Prozessdienstleistungen wie Abrechnung, Marktkommunikation und telefonischer Kundenservice von SIV Utility Services.

Im Rahmen des von den Ostwestfalen gestarteten europäischen Ausschreibungsverfahrens hatte die SIV-Gruppe nach eigenen Angaben sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch unter qualitativen Gesichtspunkten die Nase vorn und konnte sich so den Zuschlag sichern.
 

Hintergrund Stadtwerke Paderborn

„Aktuell zählen zu unseren Angeboten Ökostrom, Ökoheizstrom, Ökoladestrom sowie entsprechende Erdgasprodukte für Haushalte, Kleingewerbe und Industrie. Ergänzend bieten wir die Hardware für Ladeinfrastruktur an und auf Kundenwunsch samt kompletter Installation. Die Stadtwerke Paderborn sind darüber hinaus in der Wassersparte mit einem umfassenden Abrechnungs- und Kundenservice für die Kunden aus der Stadt Paderborn, der Stadt Bad Lippspringe sowie der Gemeinde Borchen unterwegs.

Alles in allem beliefern wir heute in der Marktrolle des Lieferanten rund 60.000 Zählpunkte. Im Sinne der Kundenzufriedenheit erwarten wir, dass die zuvor von der SIV-Gruppe im Ausschreibungsverfahren gezeigte sehr gute Performance auch bei der Umsetzung beibehalten wird und hoffen, dass uns das SIV-Team bei den anstehenden Veränderungsprozessen so gut supportet, dass sich bei uns nach einer gewissen Einarbeitungszeit die ersehnte Routine einstellt“, so Christian Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke.

Win-win für Kunden und Mitarbeiter

Mit der Implementierung der neuen SIV-Lösungen sollen die Kunden einen deutlich höheren Digitalisierungsgrad im Self-Service (Kundenportal) bekommen. Die verantwortlichen Mitarbeiter der Stadtwerke erhalten außerdem eine deutlich umfangreichere Sicht auf die Kundendaten. So lässt sich eine Beratung viel effizienter gestalten. Zudem werden die Achrivierungsprozesse in einem Zug vereinfacht.

Projektende Anfang 2025

„Ein Dashboard ermöglichen es uns zukünftig, ad-hoc Analysen für die Vertriebssparte und den kaufmännischen Bereich durchzuführen. Das bringt uns noch näher an weitere Prozess- und Vertriebsoptimierungen heran und versetzt uns in die Lage, die Optimierungen auf Erfolg oder Misserfolg zu monitoren. Dabei wollen wir das Projekt bereits Ende März 2025 abschließen“, erklärt Christian Müller.

Das sei für eine Migration von zwei unterschiedlichen Systemen schon sehr sportlich. Zudem müssten auch die Mitarbeiter intensiv hinsichtlich des neuen Systems geschult werden. Die Paderborner haben zudem auf dem Radar, dass sich einige Arbeitsabläufe deutlich verändern, in dem sie schlanker werden, ohne auf die notwendige Individualität an anderer Stelle verzichten zu müssen. (sg)

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