Blick auf Deutschlands größten Gasspeicher im niedersächsischen Rehden.

Blick auf Deutschlands größten Gasspeicher im niedersächsischen Rehden.

Bild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Mit ihrem Februar-Update kommt die Initiative Energien Speichern (Ines) zum Ergebnis, dass selbst der höhere Gasverbrauch im Januar an der aktuell komfortablen Gasverfügbarkeit nichts wesentlich verändert hat.

Mit 75 Prozent zum 1. Februar, aktuell sind die deutschen Gasspeicher zu 73,7 Prozent befüllt, übertreffe der Speicherstand die gesetzliche Vorgabe deutlich. Die Ampel-Bundestagsfraktionen haben beim Gasspeichergesetz diesbezüglich zuletzt eine wesentliche Änderung vorgenommen. Der vorgeschriebene Mindestfüllstand am 1. Februar soll nicht mehr wie bislang bei 40 Prozent liegen, sondern bei 30 Prozent.

Speicherstand auf historischem Mittelwert

Insgesamt bewege sich der Gasspeicherfüllstand auf einem historischen Mittelwert, teilte Ines weiter mit. Aufgrund einer Kältephase seien die Gasverbräuche im Januar 2024 deutlich angestiegen. In der Kälteperiode im Januar wurde über die Hälfte des in Deutschland benötigten Gases aus Speichern bereitgestellt.

Der Einsatz der Gasspeicher im Januar habe gezeigt, dass sie nicht nur zuverlässig das Gasversorgungssystem in der Balance halten, sondern im Grunde auch "als einzige Flexibilität bereitstehen, wenn große Verbrauchsschwankungen auftreten", so Ines-Geschäftsführer Sebastian Heinermann.

Vollständige Entleerung unrealistisch

Selbst bei extrem kalten Temperaturen sei eine umfangreiche Entleerung der Gasspeicher aber trotzdem nicht mehr zu erwarten. Der Tiefstand wird im Ines-Gasszenario "Kaltwinter" Mitte März erreicht und liegt bei 28 Prozent.

Die Anzeichen, dass die Gasspeicher zum Ende der Winterperiode noch einen überdurchschnittlich hohen Stand aufweisen würden, stimmen auch für den kommenden Winter optimistisch. "Eine erneut vollständige Befüllung der Gasspeicher vor dem kommenden Winter 2024/2025 ist möglich", hieß es. (am)

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