Die Zahl der Erdwärmeanlagen in Niedersachsen wächst.

Die Zahl der Erdwärmeanlagen in Niedersachsen wächst.

Bild: © Stockwerk Fotodesign/AdobeStock

Von Daniel Zugehör

Die bayerischen Städte Germering und Puchheim gehen die Transformation ihrer Wärmeversorgung an. Dabei setzen sie auf erneuerbare Wärme aus dem Untergrund. Die Stadtwerke München (SWM) sind als Projektpartner an Bord, teilten diese mit.

Geplant ist demnach der Bau einer Geothermieanlage und der Betrieb eines eigenen Wärmenetzes. In parallelen Sitzungen haben die Stadträte der benachbarten Kommunen das neue Geothermieprojekt "Zukunftswärme M West" beschlossen. Die Anlage soll in rund acht Jahren bis 2033 in Betrieb gehen. Zur Dimensionierung machten die Partner keine Angaben.

Geteilte Finanzlast

"Als Projektpartner haben wir alle das selbe Interesse: die Sicherung von erneuerbarer Wärme für unsere Städte", betont Norbert Seidl, Bürgermeister von Puchheim. Er verweist auf die Erfahrung der Stadtwerke München, die bereits seit 20 Jahren Geothermieprojekte erfolgreich realisieren.

Germerings Oberbürgermeister Andreas Haas ergänzt: "Die Partnerschaft mit den SWM und Puchheim hilft uns, Investitionen auf mehreren Schultern zu verteilen und die wirtschaftliche Absicherung des Projekts zu gewährleisten."

SWM nehmen Überschusswärme ab

Die Projektziele seien, sich von externen Energielieferanten unabhängig zu machen sowie Bürgerinnen und Bürgern stabile Wärmepreise zu bieten. Die Einbindung der Stadtwerke München bringe dabei nicht nur Expertise, sondern auch eine Abnahmegarantie für überschüssige Wärme in der Anlaufphase.

Beteiligung der Bürger von Anfang an

Nun beginnt die konkrete Planung des Projekts. Die Partner setzen dabei auf Transparenz und bürgernahe Kommunikation. Interessierte sollen sich bald auf der Projektwebsite über aktuelle Entwicklungen informieren können.

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