Tesla bietet seit vergangener Woche auch in Bayern seinen für Deutschland konzipierten Stromtarif an. Dies bestätigte Stromanbieter Octopus Energy, der für den kalifornischen E-Autobauer die Verträge abwickelt. Das Nachrichtenportal "Teslamag" hatte zuerst darüber berichtet.
Tesla war im Frühjahr in Baden-Württemberg gestartet. (Die ZfK berichtete.) Das Angebot des Herstellers ist für Häuser mit Solaranlage und Teslas Powerwall-Speicherakku gedacht.
Tesla-Ziel: bundesweites Angebot
Laut Anbieter sollen Kunden bei Preisspitzen auf dem Strommarkt vermehrt mit günstigem Solarstrom versorgt werden, der in der Powerwall gespeichert ist. Voraussetzung ist, dass Tesla die Powerwall automatisiert steuern kann. Ein Smart Meter ist dagegen nicht nötig.
Zur aktuellen Anzahl der Tesla-Stromkunden in Deutschland äußerte sich Octopus Energy nicht. Ziel sei es, den Tarif deutschlandweit zur Verfügung zu stellen, heißt es. Konkrete Pläne, bis wann genau dies der Fall sein soll, gebe es aktuell aber nicht. (ab)
Siehe auch: Tibber-Deutschland-Chefin: "In der Energiebranche ist lange recht wenig passiert"



