Nordrhein-Westfalen (NRW) hat bei der Wärmewende weitere Hilfsangebote aufgelegt. So soll nicht nur ein neuer Praxisleitfaden die Kommunen im Land unterstützen. Die Landesgesellschaft "Energy4Climate" bietet nun außerdem einen Onlinecheck schon bestehender Pläne an.
Sicherheit geben, Korrekturen vermeiden
Demnach soll der Leitfaden eine strukturierte Anleitung für die verschiedenen Phasen der Wärmeplanung sein. Dieser gebe einen Überblick über die gesetzlichen Vorgaben und die spezifischen Anforderungen in NRW, heißt es.
Zusätzlich hat NRW.Energy4Climate den "Wärmeplan.Check" entwickelt. "Der Wärmeplan.Check gibt den Kommunen Sicherheit und hilft, nachträgliche, zeitaufwendige Korrekturen zu vermeiden", sagt Geschäftsführer Christian Mildenberger.
Mit dem Tool sollen Kommunen ihrer Wärmepläne überprüfen können. Zum Beispiel, ob ein Plan plausibel und rechtssicher ist. Möglich sei außerdem, Grafiken von Zielszenarien zu erstellen sowie "aufwandsarm" der Berichtspflicht gegenüber dem Land nachzukommen.
Erste Frist läuft 2026 aus
Die Veröffentlichung des Leitfadens erfolgt vor dem Hintergrund des Landeswärmeplanungsgesetzes. Kommunen ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind verpflichtet, bis Mitte 2026 Wärmepläne zu erstellen. Kleinere Gemeinden haben bis Mitte 2028 Zeit. Die Pläne sollen als Grundlage für Investitionen in eine nachhaltige Wärmeversorgung dienen.
Der 48-seitige Leitfaden "Kommunale Wärmeplanung in Nordrhein-Westfalen" ist auf der Website der Landesgesellschaft online verfügbar. Zum "Wärmeplan.Check" gelangen Interessierte mit diesem Link.



