Jörg Kubitza wechselt zu Enercity Erneuerbare.

Jörg Kubitza wechselt zu Enercity Erneuerbare.

Bild: © Ørsted

Der Ørsted‑Deutschlandchef Jörg Kubitza verlässt das Unternehmen und geht zu Enercity. Ab spätestens September soll er seinen Posten als CEO von Enercity Erneuerbare antreten.

Kubitza ist studierter Rechtsanwalt und Volkswirt. Seine berufliche Laufbahn umfasst leitende Positionen bei CEZ Renewables, MHI Vestas Offshore Wind, Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe und De Wind. Seit fünf Jahren ist Kubitza Geschäftsführer und Country Manager Deutschland beim dänischen Energiekonzern Ørsted.

"Jörg Kubitza bringt Führungskompetenz, Markterfahrung und ein tiefes Verständnis für die Erneuerbaren mit – eine Kombination, die heute wichtiger ist denn je", sagt Enercity‑CEO Aurélie Alemany. "Dass wir ihn für Enercity gewinnen konnten, ist ein starkes Signal." Kubitza folgt auf Ralf Nietiet, der die Enercity-Tochter Ende Mai auf eigenen Wunsch verlässt.

"Gemeinsam mit dem Team möchte ich die Chancen nutzen, die sich durch die Herausforderungen im Energiemarkt für uns ergeben, um das Unternehmen zukunftssicher und wachstumsstark weiterzuentwickeln", erklärt Kubitza. An seiner Seite bei Enercity Erneuerbare steht Daniel Müller als COO.

Schwierige Zeiten für die Dänen

Ørsted erklärte: Der Prozess für die Besetzung einer Nachfolge in der Geschäftsführungsposition sei bereits eingeleitet. "Wir möchten Herrn Kubitza für seinen Einsatz, sein Engagement und seine Führungsqualitäten danken, die er in den letzten Jahren in unser Unternehmen eingebracht hat und die maßgeblich dazu beigetragen haben, Ørsted und den Offshore-Windmarkt in Deutschland voranzubringen", sagt Alana Kühne, Leiterin des europäischen Entwicklungsgeschäfts bei Ørsted. "Wir sind jetzt darauf fokussiert, eine adäquate Nachfolge zu finden, um unser Geschäft in Deutschland zu leiten."

Der dänische Konzern befindet sich derzeit in einer Sanierungsphase. Im Februar verkaufte Ørsted sein europäisches Onshore-Geschäft; auch das in Deutschland. Zudem hatte der Windriese angekündigt, bis Ende 2027 ein Viertel seiner 8000 Stellen abgebaut zu haben.

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