Julia Klinger wird bei der Entega Vorständin für Personal und Infrastruktur, gab der Darmstädter Energiekonzern bekannt. Die erfahrene Managerin tritt ihr Amt am 1. Juli 2026 an und folgt auf Andreas Niedermaier, der in den Ruhestand geht.
Die promovierte Mathematikerin ist seit vielen Jahren in leitenden Funktionen im Entega-Konzern tätig, darunter als Geschäftsführerin der Abwasser- und der Rohstoffverwertungstochter. Zuvor war sie Geschäftsführerin beim Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) und der HSE Entsorgung.
Als Vorständin für Personal und Infrastruktur soll Klinger künftig die Weiterentwicklung der Infrastrukturbereiche verantworten. "Besonders die kommunale Wärmeplanung wird in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle für die Energiewende vor Ort spielen", sagt die designierte Vorständin. "Gemeinsam mit den Kommunen möchte ich tragfähige, wirtschaftliche und klimafreundliche Lösungen entwickeln und umsetzen und gleichzeitig die Entega als attraktiven Arbeitgeber weiter stärken."
Viel Wandel und doch bekannte Gesichter
Bei der Entega hatte sich im vergangenen Jahr bereits einiges getan, die langjährige Chefin Marie-Luise Wolff hatte sich vom Konzern verabschiedet. Ebenso verabschiedete sich der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Entega-Stiftung Matthias Send.
Künftig setzt das Unternehmen für seine Führung auf Expertise aus den eigenen Reihen: Im Vorstand sitzen neben Klinger der Vorsitzende Thomas Schmidt und Finanzvorstand Albrecht Förster, die beide schon länger im Konzern sind.



