Jörg Jacoby (M.) ist neuer Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Stadtwerke (DSW21). Die beiden ersten Gratulanten waren Arbeitsdirektor Harald Kraus (l.) und Verkehrsvorstand Ulrich Jaeger.

Jörg Jacoby (M.) ist neuer Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Stadtwerke (DSW21). Die beiden ersten Gratulanten waren Arbeitsdirektor Harald Kraus (l.) und Verkehrsvorstand Ulrich Jaeger.

Bild: © DSW21

Jörg Jacoby wird neuer Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Stadtwerke (DSW21). Das hat der Aufsichtsrat in einer außerordentlichen Sitzung einstimmig beschlossen. Der Rat der Stadt Dortmund soll in seiner Sitzung am 13. Februar zustimmen. Geben die Parlamentarier grünes Licht, steht Jacoby bis zum 31. Dezember 2029 an der Spitze der DSW21.

"Ich freue mich über das große Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat nun schon zum wiederholten Male entgegenbringt. In den zurückliegenden Monaten habe ich in der Funktion als Vorstandssprecher gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Harald Kraus und Ulrich Jaeger sowie im engen Schulterschluss mit dem Aufsichtsrat diese für uns alle herausfordernde Zeit genutzt, um die Situation bei DSW21 und im 21-Konzern zu beruhigen. Parallel haben wir wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft unserer kommunalen Unternehmensgruppe gestellt", lässt sich Jacoby in einer Pressemitteilung zitieren.

Seit vielen Jahren im Unternehmen

Jörg Jacoby steht bereits seit 2008 in Diensten von DSW21. Seinerzeit wechselte er vom Klinikum Dortmund zu dem Versorger. Zunächst war er Finanzprokurist, ab 2020 dann Finanzvorstand.

Nach der Abberufung der Vorstandsvorsitzenden Heike Heim im Juli vergangenen Jahres hatte der Aufsichtsrat Jacoby zunächst zum Vorstandssprecher ernannt und festgelegt, dass der Stadtwerke-Konzern wieder dauerhaft von einem drei- statt zuletzt vierköpfigen Vorstand geführt wird. Mit Jacoby bilden Harald Kraus als Arbeitsdirektor und Ulrich Jaeger als Verkehrsvorstand dieses Führungs-Board.

Heike Heim musste ihren Chefposten bei den Stadtwerken Dortmund aus zwei Gründen aufgeben: Zum einen aufgrund des Abrechnungsskandals bei der bundesweiten Vertriebsmarke der DEW21, Stadtenergie, und wegen mutmaßlicher Fehlentscheidungen beim Energieeinkauf. Heim stand nur gut ein Jahr an der Spitze der DSW21. (amo)

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