Von Daniel Zugehör
Martin Kaspar ist neuer Leiter Energiepolitik Europa bei der Thüga-Aktiengesellschaft. In seiner neuen Funktion verantwortet er die Vertretung der energiepolitischen Interessen des größten kommunalen Stadtwerkeverbunds Deutschlands gegenüber den Institutionen der Europäischen Union in Brüssel. Er tritt damit die Nachfolge von Eva Hennig an, die die Brüsseler Repräsentanz der Thüga seit 2011 aufgebaut und maßgeblich geprägt hat.
Brücke zwischen Kommunalwirtschaft und EU
Kaspar (43) bringt umfassende Erfahrungen aus verschiedenen politischen Ebenen mit: Nach seinem Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz war er unter anderem als wirtschaftspolitischer Beauftragter der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin sowie als Referent im Deutschen Bundestag und im Bundeskanzleramt tätig. Zuletzt arbeitete er beim Verband der Chemischen Industrie (VCI) als Referent für Energiepolitik.
Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Energie-, Klima- und Wirtschaftspolitik sowie im Haushalts- und Finanzbereich. "Ich freue mich darauf, die Thüga in Brüssel zu vertreten und eine Brücke zwischen den Anliegen der kommunalen Energiewirtschaft in Deutschland und den energiepolitischen Entscheidungsfindungen der EU zu schlagen", erklärte Kaspar in einer Mitteilung. "Unsere Präsenz in Brüssel ist entscheidend, um frühzeitig relevante Themen und Entwicklungen zu identifizieren und aktiv mitzugestalten."
Auch Thüga-Vorstandschef Constantin H. Alsheimer betont die strategische Bedeutung der Rolle: "Mit Martin Kaspar konnten wir einen engagierten 'Brückenbauer' nach Brüssel gewinnen, mit dem wir unsere erfolgreiche energiepolitische Arbeit für Stadtwerke und Regionalversorger auf europäischer Ebene fortsetzen werden."
Vorgängerin übergibt etabliertes Netzwerk
Gleichzeitig würdigte Alsheimer das Wirken von Kaspars Vorgängerin, Eva Hennig: "Sie war über 30 Jahre in verschiedenen Bereichen und Positionen für uns aktiv. Für die Thüga-Gruppe hat sie Pionierarbeit geleistet und ein großartiges Netzwerk in Deutschland und Brüssel aufgebaut, das sie nun an Martin Kaspar übergeben hat." Ihr Engagement habe maßgeblich dazu beigetragen, die Thüga als festen Ansprechpartner für kommunale Energiepolitik auf EU-Ebene zu etablieren.



