Ridder: "Grundsätzlich beschaffen wir rollierend bis zu drei Jahre im Voraus".

Ridder: "Grundsätzlich beschaffen wir rollierend bis zu drei Jahre im Voraus".

Bild: © Eins Energie/Warner

Von Artjom Maksimenko

Vor wenigen Tagen hat der ostdeutsche Regionalversorger Eins Energie den Abschied von Martin Ridder verkündet, die Gründe dafür seien persönlicher Natur, hieß es aus Chemnitz.

Nun ist klar, wohin die berufliche Reise des 50-Jährigen geht: Ridder übernimmt zum 1. April 2026 die Stelle des Geschäftsführers und Chief Operating Officers bei der deutschen Gesellschaft eines börsennotierten Unternehmens mit Sitz in Paris. Das bestätigte Ridder auf Anfrage. Dort werde er die Business Lines Energie und Wasser, Entsorgung und Industrial Solutions verantworten.

COO beim börsennotierten Unternehmen

Sein neuer Arbeitgeber Veolia mit Sitz in Paris hat seine Schwerpunkte in den Bereichen Wasser/Abwasser, Abfallentsorgung und Energieversorgung. Das börsennotierte Unternehmen beschäftigt weltweit rund 213.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Veolia Deutschland zählt rund 12.500 Mitarbeitende an etwa 250 Standorten.

"Die Entscheidung, Eins Energie zu verlassen, habe ich mir nicht leicht gemacht. In den vergangenen Jahren konnten wir in Zusammenarbeit mit den Gremien des Hauses, vor allem aber mit meinem großartigen Team, vieles erreichen, nachhaltiges und profitables Wachstum erzielen und das Unternehmen weiterentwickeln", sagte Ridder. Für Worte des Abschieds sei es jedoch noch zu früh, da er noch bis Ende März seinen Aufgaben bei Eins Energie unverändert nachgehen werde. Bei Veolia wolle er gemeinsam mit den anderen Geschäftsführern sowie den zukünftigen Kolleginnen und Kollegen weiter daran arbeiten, die Position von Veolia in Deutschland zu stärken, profitabel zu wachsen und ökologische Innovationen voranzutreiben.

Lob für Krisenmanagement

Ridder ist seit dem 1. November 2019 als Kaufmännischer Geschäftsführer bei Eins Energie in Chemnitz tätig. Erst im Juni dieses Jahres war sein Vertrag bis 2031 verlängert worden. Gemeinsam mit dem Technischen Geschäftsführer Roland Warner führte Ridder das Unternehmen unter sich regelmäßig verändernden Marktbedingungen durch Corona- und Energiekrise. Damals gab es vom Aufsichtsrat Lob, weil "die aktuelle Geschäftsführung das Unternehmen durch diese schwierigen Zeiten sehr gut geführt" habe.

"Wir bedauern die Entscheidung sehr, danken Herrn Ridder für sein besonderes Engagement, die nachhaltige Weiterentwicklung unseres Unternehmens und die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Präsidium und Aufsichtsrat", hieß es dazu aus Chemnitz. Auch Ridder bedankte sich bei Präsidium, Aufsichtsrat, Gesellschaftern und Betriebsrat für die "hervorragende Zusammenarbeit".

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