Karriereschritt nach oben: Für Frauen auf dem Weg in Führung oder Mandate ist Sichtbarkeit längst kein "Nice to have" mehr – sondern Voraussetzung für Einfluss, Karriere und Wirkung.

Karriereschritt nach oben: Für Frauen auf dem Weg in Führung oder Mandate ist Sichtbarkeit längst kein "Nice to have" mehr – sondern Voraussetzung für Einfluss, Karriere und Wirkung.

Bild: @ rh2010/ Adobe Stock

Sichtbarkeit gilt als Schlüssel für den beruflichen Aufstieg – und gleichzeitig als potenzielles Risiko. Genau diese Ambivalenz steht im Mittelpunkt des nächsten ZFK-Frauennetzwerks am 24. Februar 2026. Zu Gast ist Elke Benning-Rohnke, Gründerin, Aufsichtsrätin, Mentorin und ehemalige Vizepräsidentin von FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte).

Elke Benning-RohnkeBild: @ Elke Benning-Rohnke

Zwischen Karrierefaktor und Herausforderung

Für Frauen auf dem Weg in Führungspositionen oder Mandate ist Sichtbarkeit längst kein "Nice to have" mehr, sondern Voraussetzung für Einfluss, Karriere und Wirkung, so Benning-Rohnke. Gleichzeitig bleibt Sichtbarkeit ein Spannungsfeld: Öffentliche Präsenz kann Zweifel hervorrufen, Widerstände verstärken und wird insbesondere in formal-hierarchischen, traditionell männlich geprägten Organisationskulturen nicht selten kritisch bewertet.

Unter dem Titel "Glanz und Stigma – Die Ambivalenz der Sichtbarkeit von Frauen" beleuchtet Benning-Rohnke zentrale Dynamiken moderner Karrierewege. Im Fokus stehen dabei unter anderem folgende Fragen:

  • Warum Sichtbarkeit Karrieren ermöglichen – aber auch erschweren kann
  • Welche unbewussten Biases und kulturellen Muster dabei wirksam werden
  • Wie Frauen ihre Sichtbarkeit strategisch gestalten können

Der Impuls bietet den Teilnehmerinnen des ZFK-Frauennetzwerks Raum für Reflexion, Erfahrungsaustausch und neue Perspektiven auf ein Thema, das viele berufliche Laufbahnen prägt. Benning-Rohnke spricht Menschen an, die ihre Positionierung strategisch schärfen wollen – und Organisationen, die starke Frauen nicht nur gewinnen, sondern auch halten möchten.

Öffentliche Präsenz kann Zweifel hervorrufen, Widerstände verstärken und wird insbesondere in formal-hierarchischen, traditionell männlich geprägten Organisationskulturen nicht selten kritisch bewertet.

Langjähriges Engagement für Frauen in Führung

Benning-Rohnke engagiert sich seit vielen Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen. Als ehemalige Vizepräsidentin von FidAR, der Initiative "Frauen in die Aufsichtsräte", setzt sie sich für mehr Diversität und Transparenz in Führungs- und Kontrollgremien ein. Mit ihrer Erfahrung in Unternehmensführung, Strategie und Corporate Governance begleitete sie strategische Transformationsprozesse in nationalen und internationalen Unternehmen.

Drei Jahre ZFK-Frauennetzwerk, 3000 Mitglieder

Passend dazu ist eine Sonderbeilage zum Frauennetzwerk erschienen, die inspirierende Einblicke und Porträts bietet. Sie können die Sonderbeilage kostenlos lesen. 


Sie wollen Teil des Netzwerkes werden? Das ZFK-Webinar mit Elke Benning-Rohnke zum Thema "Glanz und Stigma – Die Ambivalenz der Sichtbarkeit von Frauen" findet am 24. Februar 2026 von 8:30 bis 10:00 statt. Zur Anmeldung geht es hier.

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