Für das Pilotprojekt hat Eon speziell umgerüstete Fahrzeuge verwendet.

Für das Pilotprojekt hat Eon speziell umgerüstete Fahrzeuge verwendet.

Bild: © Eon

Eon baut sein E-Mobilitätsangebot deutlich aus. In Essen hat der Konzern jetzt ein großes Testzentrum eröffnet. Darin will er unter anderem neue Ladetechnologien entwickeln. Das "E.ON TestingLab" sei in seiner Art einzigartig in Europa, teilte Eon mit. Außerdem kündigte der Konzern an, jedes Jahr mindestens 1.000 öffentliche Ladepunkte installieren zu wollen.

Das Zentrum umfasst demnach 25 Prüfstationen, fünf Klimakammern und bietet die Möglichkeit, das Laden von LKW mit bis zu 3 Megawatt (MW) zu testen. Das schaffe die notwendigen Kapazitäten, um die weiter steigende Nachfrage nach Ladeinfrastruktur bedienen zu können, sagte Patrick Lammers, Chief Operating Officer Commercial bei Eon. "Damit sind wir für den dynamischen Markthochlauf der Elektromobilität bestens aufgestellt", führte er aus.

Bis minus 40 Grad

An dem neuen Standort hat das Unternehmen außerdem digitale Testumgebungen eingerichtet, mit denen sich Fahrzeuge, Ladestationen, Wallboxen und Zubehör untersuchen lassen. In den Klimakammern lässt sich das Ladeverhalten von Elektroautos bei Temperaturen zwischen minus 40 und plus 50 Grad Celsius untersuchen. "Kunden wie etwa Automobilhersteller können dadurch auf aufwändige und kostenintensive Tests in realer Umgebung verzichten", verspricht der Konzern.

Daneben sollen auch Kunden und Partner fit gemacht werden. Eon will hier spezielle Schulungen zur Installation und Wartung von Ladetechnik anbieten. Thomas Kufen (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Essen, lobte bei der Eröffnung die Initiative: Die Weiterentwicklung der Elektromobilität sei ein essenzieller Baustein der Energiewende und ein wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz. "Eon geht diesen Schritt", so Kufen.

1.200 neue Ladepunkte in Deutschland

Der Konzern will außerdem jedes Jahr mindestens 1.000 öffentliche, ultraschnelle Ladepunkte in seinen europäischen Märkten bauen. In Deutschland werde er unter anderem rund 140 neue Ladestandorte mit mehr als 1.200 Ladepunkten im Rahmen des vom Bund geförderten Deutschlandnetzes errichten. (dz)

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