Thema der Gespräche soll die Energiesituation in Europa angesichts des russischen Einmarschs in die Ukraine sein. Die EU ist stark von russischem Gas abhängig.
Es wird befürchtet, dass der Krieg die Gaspreise weiter hochtreiben oder dass Russland Gaslieferungen ganz stoppen könnte. Bis zuletzt deckte die EU nach Kommissionsangaben knapp ein Viertel ihres Energiebedarfs mit Gas, wovon 90 Prozent importiert werden.
Laufende Gespräche mit mehreren Ländern für mehr LNG
40 Prozent der Importe stammten vom russischen Unternehmen Gazprom. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte jedoch zuletzt, die Gasversorgung sei auch bei einem Lieferstopp gesichert. Angaben der Kommission zufolge laufen Gespräche mit mehreren Ländern, um von ihnen mehr Flüssiggas (LNG) zu kaufen. (dpa/hcn)



