Die Mainova-Zentrale in Frankfurt am Main.

Die Mainova-Zentrale in Frankfurt am Main.

Bild: © Mainova

Die Stadt Frankfurt stellt der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding in den Jahren 2024 bis 2027 insgesamt 720 Mio. Euro als Eigenkapitalanlage zur Verfügung. Mit dem Geld will die städtische Tochter den mehrheitlich kommunalen Energieversorger Mainova bei der Finanzierung von umfassenden Investitionen in die Energiewende und die Versorgungssicherheit unterstützen.

Der entsprechende Haushaltsentwurf 2024/2025 wurde vor wenigen Tagen vom Magistrat der Stadt beschlossen. Laut Presseamt geht dieser jetzt zur Beratung und Beschlussfassung in die Gremien der Stadtverordnetenversammlung.

Stadt Frankfurt hält über 75 Prozent der Mainova-Anteile

Die Mainova plant eine Kapitalerhöhung im Umfang von bis zu einer Mrd. Euro. An dieser will sich die Stadt im Umfang ihrer bisherigen Anteile beteiligen.

Die Stadt Frankfurt am Main als Hauptaktionärin hält über die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding 75,2 Prozent der Anteile an der Mainova, 24,5 Prozent gehören der Thüga AG und die restlichen 0,3 Prozent befinden sich in Streubesitz.

Ob und in welchem Umfang sich die Stadtwerkegruppe Thüga an der Kapitalerhöhung beteiligen will, ist noch offen. Die Pressestelle war heute Nachmittag nicht mehr für eine Stellungnahme erreichbar.

Mainova will bis spätestens 2040 klimaneutral sein

In Summe beabsichtigt die Mainova nach eigenen Angaben, in den nächsten fünf Jahren über zwei Milliarden Euro zu investieren. Diese sind unter anderem den weiteren Netzausbau bestimmt.

Allein bis 2027 wird das Unternehmen nach eigenen Angaben für Frankfurt mit den vorgelagerten Netzbetreibern die Stromnetzkapazitäten um rund 50 Prozent erhöhen, ein weiterer darüber hinaus gehender Stromnetzausbau ist geplant. Der Energieversorger will bis spätestens 2040 klimaneutral sein. (hoe)

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