Ein Luftbild vom Unternehmensstandort der Lech-Stahlwerke in Bayern.

Ein Luftbild vom Unternehmensstandort der Lech-Stahlwerke in Bayern.

Bild: © Lech-Stahlwerke GmbH

Der Ukraine-Krise und der erneute massive Anstieg der Energiepreise führt zu ersten Einschränkungen in der Produktion energieintensiver Industriebetriebe.

Die Lech-Stahlwerke aus Bayern etwa kündigten via Pressemitteilung an, phasenweise Produktionsschichten herauszunehmen, um dadurch die Flexibilität zu erhöhen. Dies sei eine Stärke des Produktionsverfahrens über den Elektroofen.

 

"Versorgungssicherheit zu vernünftigen Kosten gewährleisten"

Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks werden die Anlagen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit tageweise abgeschaltet. Die über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen deshalb zum Teil Kurzarbeit machen und Überstunden abbauen. Zudem wird vermehrt Nachtschicht oder an Sonn- und Feiertagen gearbeitet, weil dann der Strom günstiger ist.

Das Unternehmen appelliert an die Politik,  dass die Versorgungssicherheit der energieintensiven Stahlindustrie künftig zu vernünftigen Kosten sichergestellt werde. Auch der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft schlug gestern Alarm und sieht durch die jüngsten Verwerfungen die Versorgungssicherheit in Gefahr. (hoe)

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