Der anhaltende Trend sinkender Strompreise für Haushalte setzt sich fort. Für Februar, März und April haben regionale Grundversorger 101 Preissenkungen um durchschnittlich 15 Prozent angekündigt, teilt das Online-Vergleichsportal Verivox mit. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) wird so um durchschnittlich 279 Euro entlastet. Insgesamt werden rund 3,4 Millionen Haushalte künftig niedrigere Strompreise bezahlen.
Auch niedrigere Großhandelspreise zeigen Wirkung
Zum Jahreswechsel hatten laut einer Erhebung des Vergleichsportals bereits rund die Hälfte der insgesamt 780 Strom-Grundversorger in Deutschland die Strompreise durchschnittlich um 9 Prozent gesenkt.
Die Strompreissenkungen sind unter anderem möglich, da die Stromnetzgebühren infolge des milliardenschweren Bundeszuschusses zum Jahreswechsel um rund 16 Prozent gesunken sind. "Hinzu kommen niedrigere Großhandelspreise für das Jahr 2026 und das relativ hohe Preisniveau, auf dem sich viele der jetzt sinkenden Stromtarife zuvor befunden haben", sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox.
Durchschnittlicher Grundversorgungspreis sinkt um acht Prozent
Während ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) vor einem Jahr im bundesweiten Durchschnitt noch rund 1764 Euro bezahlte, sind es aktuell rund 1631 Euro. Dies entspricht einem Rückgang um rund acht Prozent.
Das Preisniveau der Strom-Grundversorgung liegt mit einem durchschnittlichen Kilowattstundenpreis von knapp 41 Cent (brutto inklusive Grundpreis) weiterhin deutlich höher als bei anderen Stromtarifen. Im günstigsten Angebot der regionalen Stromversorger werden aktuell im Bundesschnitt rund 32 Cent pro kWh (inklusive Bonus) fällig, die günstigsten Angebote der überregionalen Versorger liegen im bundesweiten Durchschnitt bei rund 24 Cent pro kWh (inklusive Bonus).



