Die Zahl an Trinkbrunnen in Deutschland wird von derzeit etwa 1300 um weitere 1000 steigen.

Die Zahl an Trinkbrunnen in Deutschland wird von derzeit etwa 1300 um weitere 1000 steigen.

Bild: © Jörg Carstensen/dpa

Wegen des Klimawandels und der zunehmenden Hitze will der Bundestag die deutschen Kommunen zur Aufstellung von Trinkbrunnen verpflichten. Der Bundestag verabschiedete am frühen Freitagmorgen ein Gesetz, mit dem die Bereitstellung von Trinkanlagen zur «Aufgabe der Daseinsvorsorge» erklärt wird. Die entsprechende Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes muss noch vom Bundesrat gebilligt werden.

Damit kommt die Politik Vorgaben der Trinkwasserrichtlinie nach. Darin heißt es, dass die Mitgliedstaaten sicherstellen müssen, „dass Leitungswasser zur Nutzung als Trinkwasser an öffentlichen Orten durch Innen- und Außenanlagen bereitgestellt wird, soweit dies technisch durchführbar und unter Berücksichtigung des Bedarfs und der örtlichen Gegebenheiten, wie Klima und Geografie, verhältnismäßig ist“.

Viele neue Brunnen

Bisher gibt es in Deutschland rund 1300 öffentliche Trinkwasserbrunnen. In Parks, Fußgängerzonen und Einkaufspassagen sollen nun mindestens 1000 weitere Brunnen dazukommen. Im Gesetzestext sind durchschnittliche Kosten für die Errichtung eines Brunnens von 15.000 Euro angegeben – bei erheblichen Unterschieden im Einzelfall. Die Kosten wurden laut Angaben von Verbänden und der Länder auf ca. 1000 Euro pro Jahr beziffert. (hp mit Material von dpa)

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