Einweihung des Neubaus beim Wasserwerk in Ottersdorf bei Rastatt (v.li.n.re.): Andre Baumann, Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium, Monika Müller, Oberbürgermeisterin der Stadt Rastatt, und Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der Stadtwerke Rastatt

Einweihung des Neubaus beim Wasserwerk in Ottersdorf bei Rastatt (v.li.n.re.): Andre Baumann, Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium, Monika Müller, Oberbürgermeisterin der Stadt Rastatt, und Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der Stadtwerke Rastatt

Bild: © Oliver Hurst/Stadtwerke Rastatt

Seit zwölf Jahren kämpfen die Stadtwerke Rastatt gegen eine starke Belastung des Trinkwassers mit PFAS, die bei einer Vollanalyse entdeckt wurden. Der Umbau und die Erweiterung des Wasserwerks Ottersdorf ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets, um Trinkwasser auch künftigen Generationen in einer hohen Qualität liefern zu können.

Bislang einzigartig in Deutschland sei die kombinierte Aufbereitungstechnik aus Enthärtung und Aktivkohlefilteranlage in dem Wasswerwerk Ottersdorf, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke Rastatt. Seit Entdecken der PFAS im Grundwasser vor mehr als zwölf Jahren hat das Unternehmen viel Know-how für eine sichere Wasserversorgung aufgebaut.

Auszeichnung für Engagement

Ihre Expertise in der PFAS-Entfernung und im Krisenmanagement ist inzwischen bundesweit von Wasserversorgern gefragt. Erst kürzlich haben die Stadtwerke Rastatt für ihr Engagement in Sachen PFAS einen ZfK-NachhaltigkeitsAWARD erhalten.

Allein in das Wasserwerk Ottersdorf haben die Stadtwerke Rastatt bis dato rund 8,5 Mio. Euro investiert, um die giftigen Chemikalien aus dem Grundwasser entfernen zu können. Das Land Baden-Württemberg hat das Großprojekt mit 670.000 Euro unterstützt.

Doppelte Absicherung der Versorgung

„Die Erweiterung des Wasserwerks Ottersdorf ist ein Meilenstein für die langfristige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Rastatt. Jetzt sind wir auch für Notfälle abgesichert, da wir nun über zwei Wasserwerke mit PFAS-Filteranlagen verfügen“, betonte Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der Stadtwerke Rastatt. (hp)

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