Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber sieht in der vierten Reinigungsstufe den Schlüssel für saubere Gewässer.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber sieht in der vierten Reinigungsstufe den Schlüssel für saubere Gewässer.

Bild: © burnstuff2003/AdobeStock

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat der Kläranlage Ansbach einen Förderbescheid über rund 6,7 Millionen Euro für den Bau einer vierten Reinigungsstufe übergeben. Er betonte: „Sauberes Wasser ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Abwasserreinigung auf höchstem Niveau spielt dabei eine bedeutende Rolle.“

Mit der Erweiterung in Ansbach soll die Reinigung des Abwassers für rund 44.000 Menschen weiter verbessert werden. Die Anlage ist eine von 13 Kläranlagen in Bayern, die mit höchster Priorität modernisiert werden sollen.

Strategische Auswahl der Klärwerke

Um die notwendigen Ziele im Gewässerschutz zu erreichen, hat Bayern ein eigenes Förderprogramm zum vorsorgenden Gewässerschutz geschaffen. Es sieht vor, dass von den rund 2300 Kläranlagen in Bayern etwa 90 strategisch ausgewählte Anlagen mit einer vierten Reinigungsstufe nachgerüstet werden.

Die Auswahl erfolgte nach fachlichen Kriterien wie Ausbaugröße, Abwasseranteil im Gewässer und Relevanz für Trinkwassereinzugsgebiete. So können mit nur vier Prozent der Kläranlagen 40 Prozent des bayerischen Abwassers bestmöglich gereinigt werden.

Viel Geld für den Gewässerschutz

Das Bayerische Umweltministerium fördert den Bau der vierten Reinigungsstufe mit einem Fördersatz von 50 Prozent, die bis Ende 2024 anfallenden Kosten sogar mit bis zu 70 Prozent und einem Gesamtfördervolumen von 16 Mio. Euro. Die Städte Lindau, Erlangen und Schweinfurt haben bereits einen Zuwendungsbescheid erhalten. (hb)

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