Baulich wurde das Gebäude einem Wassermolekül nachempfunden.

Baulich wurde das Gebäude einem Wassermolekül nachempfunden.

Bild: © Aslanali Köstereli/Gelsenwasser

Das Gelsenwasser-Quartier hat Zuwachs bekommen: Über 5000 Quadratmeter groß, in knapp zwei Jahren erbaut und nach neuesten Standards der nachhaltigen Bauweise ausgerichtet, wird das H2O-Gebäude die neue Heimat der Westfälischen Wasser- und Umweltanalytik.

Anne Soltwisch, die Geschäftsleiterin des akkreditierten Labors für Wasseruntersuchungen, betont: "Wir haben hier modernste Bedingungen für unsere Arbeit." Rund 70 Mitarbeitende analysieren künftig die Wasserproben verschiedener Wasserversorgungsunternehmen in dem neuen Labor, in dem die bisherigen zwei Standorte Gelsenkirchen und Schwerte zusammengezogen wurden.

Unterirdischer Eisspeicher

Damit sich das Gebäude in die Nachhaltigkeitsstrategie von Gelsenwasser einfügt, wurden beim Bau und bei der Energieversorgung besondere Maßnahmen getroffen. "Die Fassade besteht aus Glas und Aluminium mit einem Recyclinganteil von 40 Prozent, bei den Bodenbelägen haben wir ausschließlich recycelte oder natürliche Rohstoffe gewählt und das Dach ist extensiv begrünt", erläutert die Gelsenwasser-Architektin Daniela Bauer.

Eine weitere Neuheit: der unterirdische Eisspeicher als Heiz- und Kühlsystem. Der Speicher umfasst ein Wasservolumen von ungefähr 300 Kubikmetern, womit das Gebäude autark mit Wärme und Kälte versorgt und der CO2-Abdruck minimiert wird.

Anforderungen an Wasseranalytik steigen

"Die zunehmend intensive Nutzung von Wasserressourcen, gerade unter veränderten Klimabedingungen, stellt immer höhere Anforderungen an Analytik und Ressourcenschutz", betont Dirk Waider, Vorstand bei Gelsenwasser. Das H2O-Gebäude mit seinen modernen Analysemöglichkeiten für eine betriebsnahe Wasseranalytik setze neue Maßstäbe auf diesem Gebiet. (hb)

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