Von Brandenburg zurück nach Baden-Württemberg: Peter Oswald wird zum 1. Juli neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Sigmaringen. Der 53-Jährige war zuletzt als Prokurist und Bereichsleiter Vertrieb, Kundenservice und Marketing bei Energie und Wasser Potsdam tätig. In Sigmaringen wird er den Interimsgeschäftsführer Falk Wilhelm Schulz ablösen, heißt es in der Pressemitteilung.
Unter der Führung von Schulz sei in vergangenen, knapp zwei Jahren die akute Krisensituation der Stadtwerke überwunden und die Sanierung des Unternehmens erfolgreich abgeschlossen worden. Wegen hoher Verluste im Energieeinkauf war der Kommunalversorger im Nachgang der Energiekrise 2021/22 tief in die roten Zahlen gerutscht.
"Wir freuen uns sehr, dass wir einen ausgewiesenen Energiewirtschaftsexperten für Sigmaringen gewinnen konnten. Wichtig war uns neben der Fachexpertise auch ein tiefes Verständnis für kommunale Prozesse und bürgernahe Aufgaben – beides bringt Herr Oswald zweifellos mit", kommentiert Sigmaringens Oberbürgermeister Marcus Ehm.
Langjährige Erfahrungen in der Energiewirtschaft
Der scheidende Geschäftsführer Falk-Wilhelm Schulz sieht das Unternehmen gut aufgestellt: "Die Transformationsphase, in der es darum ging, die Stadtwerke aus der Krise herauszuführen, ist abgeschlossen. Wir gehen nun wieder in einen stabilen Normalbetrieb über, auch wenn einzelne Themen noch nachwirken werden".
Peter Oswald sieht zwei seiner künftigen Arbeitsschwerpunkte in Sigmaringen in den Bereichen Digitalisierung und Energiewende. Ziel sei es, dadurch das Unternehmen bei den anstehenden Transformationsprozessen zu unterstützen, um den neuen Marktanforderungen gerecht zu werden. Für seine neue Aufgabe bei den Stadtwerken plant Oswald, zusammen mit seiner Familie wieder in den Süden zu ziehen, um seinen Lebensmittelpunkt künftig in der Nähe des Arbeitsortes zu haben. Vor seiner Zeit in Potsdam war er unter anderem in Führungsfunktionen bei den Stadtwerken Pforzheim, der Energiedienst-Gruppe und EnBW tätig.



