Bei den offiziellen Lagerdaten der US-Regierung gehen Analysten nach wie vor von einem kräftigen Rückgang aus.

Bei den offiziellen Lagerdaten der US-Regierung gehen Analysten nach wie vor von einem kräftigen Rückgang aus.

Bild: © Thaut Images/AdobeStock

Die Ölpreise haben am Mittwoch nach einem leichten Rücksetzer im frühen Handel wieder zugelegt. Sie konnten damit im Mittagshandel vor der Veröffentlichung neuer Daten zu den US-Ölreserven an jüngste Kursgewinne anknüpfen und verpassten nur knapp den Sprung auf neue einjährige Höchststände, die zuletzt am Dienstag erreicht worden waren.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 66,02 Dollar. Das waren 65 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 62,21 Dollar.

Rückgang der Ölvorräte erwartet

Nach einer trüben Stimmung an den asiatischen Finanzmärkten am Morgen zeigte sich an den europäischen Börsen zuletzt ein besseres Bild. Von der allgemein stärkeren Kauflaune an den Märkten konnten auch die Ölpreise profitieren.

Am Ölmarkt richtet sich der Fokus auf die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der landesweiten Ölvorräte verzeichnet hatte. Angesichts einer extremen Kältewelle in den USA mit erheblichen Problemen im Energiesektor wurde eher ein Rückgang erwartet.

Bei den offiziellen Lagerdaten der US-Regierung gehen Analysten nach wie vor von einem kräftigen Rückgang aus. Die Daten zu den amerikanischen Ölreserven werden am Markt stark beachtet. Die amtlichen Kennzahlen aus den USA könnten daher für neue Impulse bei den Ölpreisen sorgen. (dpa/sg)

Siehe auch: Teures Öl und leere Speicher: Steigen jetzt auch die Gaspreise?

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